Ehrenamt muss flankiert werden vom Hauptamt

Morgen kommt die Arbeitsgruppe „Förderung von Ehrenamt“ in Berlin zusammen. Deren Ergebnisse werden als konkretes Ziel- und Maßnahmenpaket in den Entwicklungsplan Sport der Bundesregierung einfließen. Thomas Gemke vertritt den Deutschen Wanderverband (DWV) als dessen 2. Vizepräsident und Ehrenamtsbeauftragter in Berlin: „Die Bewältigung eines wachsenden Aufgabenspektrums für das Ehrenamt ist u.a. wegen des demographischen Wandels und einem Wertewandel sowie steigenden Qualitätsansprüchen an das Ehrenamt nicht mehr leistbar. Das Ehrenamt muss flankiert werden vom Hauptamt. Die gilt gerade beim Thema Wandern. Ein Beispiel ist die Planung und Pflege von Wanderwegen als Basisinfrastruktur für Wanderer und Wanderinnen, Sport- und Bewegungsförderung sowie als Grundlage den Freizeit- und Tourismusindustrie. Weitere Beispiele sind die Ausbildung von DWV-Wanderführer*innen® sowie ein vielfältiges Engagement im Naturschutz. Doch im Gegensatz zu Sportvereinen, die von verlässlicher öffentlicher finanzieller Unterstützung profitieren, gibt es diese Unterstützung für 58 DWV-Mitgliedsvereine in Deutschland nicht. Eine verstärkte öffentliche Förderung ist notwendig, wenn das ehrenamtliche Engagement in den Wandervereinen aufrechterhalten werden soll. Ohne institutionelle Förderung können der Deutsche Wanderverband und seine Mitgliedsorganisationen ihre gesellschaftlich essentiellen Aufgaben nicht auf dem nötigen Niveau fortführen.“

 

Über Deutscher Wanderverband

Der Deutsche Wanderverband (DWV) ist eine starke Lobby für Wandern, Wege, Naturschutz und Kultur. Seit 1883 vertritt der DWV die Interessen seiner rund 70 landesweiten und regionalen Gebirgs- und Wandervereine mit ihren 3.000 Ortvereinen. Er ist bundesweit ein anerkannter Fachverband für Nachhaltigkeit, Wegearbeit, Wandern, Ausbildung und bürgerschaftliches Engagement. Als anerkannter Naturschutzverband ist ihm der achtsame Umgang mit der Natur ebenso wichtig, wie das Naturerleben.

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