Für eine gute Einigung braucht es ein faires Angebot

Am Donnerstag (31. August 2023) ruft die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) die Beschäftigten beim Schlacht-Riesen Vion erneut zum Streik auf. Dieses Mal wird die Arbeit in den rinderverarbeitenden Betrieben niedergelegt. „Mit den Warnstreiks am Montag haben die Beschäftigten gezeigt, dass sie bereit sind, den Druck auf den Arbeitgeber zu erhöhen. Das wollen wir am Donnerstag wiederholen. Die Beschäftigten stehen hinter der Forderung von 15 Prozent mehr Lohn!“ bekräftigt Thomas Bernhard, Referatsleiter Fleisch bei der Gewerkschaft NGG und Verhandlungsführer in der aktuellen Tarifverhandlung.

Aktuell stocken die Verhandlungen. Am 7. September ist der nächste Verhandlungstermin angesetzt, insgesamt schon der vierte. „Bisher bietet Vion lediglich 6,5 Prozent, von denen Teile sogar noch auf schon geleistete, freiwillige Zahlungen angerechnet werden sollen. Dieses Angebot ist für unsere Mitglieder nicht akzeptabel.“, erklärt Bernhard. Gleichzeitig stellt er klar: „Unser Ziel ist es, zu einer guten Einigung mit dem Arbeitgeber zu kommen. Aber dafür braucht es ein faires Angebot. Die Beschäftigten bei Vion haben einen anspruchsvollen Job und verdienen es dafür auch angemessen bezahlt zu werden.“

Hintergrund:

Seit dem Juni befinden sich die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und der Schlachtkonzern Vion in Tarifverhandlungen über die Gehälter der rund. 7.000 Beschäftigten an den 11 Standorten den niederländisch-deutschen Unternehmens. Die Gewerkschaft NGG fordert für die Beschäftigten ein Lohnplus von 15 Prozent, mindestens aber 400 Euro mehr pro Monat. Vion bietet bisher 6,5 Prozent und möchte Teile davon auf schon geleistete, freiwillige Zahlungen aus den letzten zwei Jahren anrechnen.

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