Aktiv gegen Lebensmittelverschwendung

Die Bäckerei Hahn beginnt ihre Zusammenarbeit mit der Organisation Foodsharing und setzt damit ein Zeichen für nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.

In einer Bäckerei fallen jeden Tag Lebensmittelreste an: nicht verkaufte Brot- und Backwaren oder nicht haltbare Lebensmittel. Doch was passiert mit diesen Produkten? „Wir werfen nichts weg. Im Gegenteil, wir haben gezielt nach Wegen gesucht, um unsere nicht verkaufte Ware weiter nutzen zu können“, so Geschäftsleiter Rudolf Hahn. Um hierbei möglichst effizient vorzugehen, hat sich die Bäckerei Hahn für ein mehrstufiges System entschieden.

Alles wird verwertet

Die sogenannte Retoure-Ware, die täglich aus den Fachgeschäften wieder an den zentralen Verwaltungs- und Produktionsstandort nach Geiselhöring zurückkommt, wird aufgeteilt. Zwei Mal in der Woche holt die „Tafel“ Brot- und Backwaren ab. Ein weiterer Teil wird als Viehfutter für die Landwirtschaft verwertet und an einen zertifizierten Futtermittelbetrieb geliefert. Nicht mehr zum Verzehr geeignete Produkte werden in Biogasanlagen gegeben und somit als Energie zurückgewonnen.

Nun kommt mit der Organisation Foodsharing noch ein weiterer, elementarer Baustein hinzu. Künftig holen sogenannte Foodsaver Brot, Semmeln, Brezen und Gebäck vom Vortag in Geiselhöring ab. Vorerst immer freitags und samstags, künftig aber möglichst jeden Werktag. Die Foodsaver verteilen die Brot- und Backwaren dann über ihr Netzwerk an Privatpersonen in der Region. „Die Bäckerei Hahn ist von selbst auf uns zugekommen, um ihre Lebensmittelreste möglichst nachhaltig zu verwerten. Wir freuen uns sehr über dieses Engagement. Durch Unternehmen wie dieses können wir Lebensmittel retten und begegnen so aktiv der Lebensmittelverschwendung“, kommentiert Lena Entner, Verantwortliche von Foodsharing für den Landkreis Straubing-Bogen, die erste Abholung bei der Bäckerei Hahn am 5. August 2023.

Weniger Retoure durch individuelle Planung

Neben dieser Aufbereitung und Verwertung der Retoure-Ware versucht die Bäckerei Hahn aber auch bereits im Vorfeld dafür zu sorgen, dass gar nicht erst zu viele Lebensmittelreste entstehen. Benedikt Hahn, Mitglied der Geschäftsleitung in 5. Generation, erläutert: „Wir prüfen täglich den Verbrauch in unseren Fachgeschäften und versuchen so, individuell auf den Bedarf jedes einzelnen Geschäftes abgestimmt, die benötigte Produktmenge möglichst genau zu kalkulieren.“ Sein Bruder und ebenfalls Mitglied der Geschäftsleitung, Maximilian Hahn, ergänzt: „Des Weiteren wird auch das Sortiment permanent überprüft. Wir versuchen unsere Produktpalette möglichst gut auf die Wünsche unserer Kundinnen und Kunden anzupassen. Verkauft sich ein Produkt über einen längeren Zeitraum nicht gut und kommt gehäuft als Retoure zurück, nehmen wir es in letzter Konsequenz ganz aus dem Sortiment.“ Ein Anspruch der Bäckerei Hahn ist es auch, immer frische Produkte zu bieten. Das heißt, dass eine Vielzahl der Produkte erst im Laden gebacken werden. Auch so kann auf den Bedarf vor Ort reagiert und ein Überangebot vermieden werden.

„Uns ist es ein großes Anliegen, gegen Lebensmittelverschwendung vorzugehen“, so Rudolf Hahn. „Deswegen arbeiten wir auch weiterhin an neuen Konzepten und Ideen, unsere Produkte unabhängig vom Ladenschluss anbieten zu können.“

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Gäubodenbäcker Hahn GmbH
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