Zero Waste und Bauen für Schule und Kultur

  • Erste Entscheidungen des neu besetzten Stiftungsrates
  • Stiftungsrat beschloss die Förderung von 50 Projekten mit über 15 Millionen Euro.
  • Dafür wurden rund 63 Millionen Tipps bei LOTTO Berlin gespielt.

Der Stiftungsrat der Berliner LOTTO-Stiftung beschloss in seiner zweiten Sitzung 2023 – erstmals in neu gewählter Besetzung unter Vorsitz des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner – die Förderung von 50 gemeinnützigen Projekten im Gesamtumfang von über
15 Millionen Euro. Dem Stiftungsrat gehören für die gegenwärtige Wahlperiode je drei vom Senat von Berlin bestellte und vom Berliner Abgeordnetenhaus gewählte Mitglieder an: der Regierende Bürgermeister Kai Wegner, Senatorin und Bürgermeisterin Franziska Giffey, die Senatorin Dr. Felor Badenberg sowie Raed Saleh, MdA (SPD), Silke Gebel MdA (Bündnis 90/Die Grünen) und Dirk Stettner MdA (CDU).

Zahlreiche Sozial- und Kultur-Projekte standen dieses Mal auf der Liste der Empfänger von Stiftungsgeldern. Da von jedem bei LOTTO Berlin gespieltem Tipp mindestens 20 Prozent in die LOTTO-Stiftung fließen, mussten für die ausgeschütteten 15 Millionen Euro rund 63 Millionen Tipps bei LOTTO gespielt werden.

Hier nähere Informationen zu folgenden geförderten Projekten:

  • Berlin auf dem Weg zu Zero Waste
  • Demokratische Schule wird barrierefrei
  • Kultur zwischen Israel und Deutschland
  • Haus der Künstler wird grundsaniert

(Die Liste aller Projekte finden Sie im zweiten Dokument dieser Presseinformation)

WirBerlin gGmbH

Berlin auf dem Weg zu Zero Waste

Nachhaltig den Müll im öffentlichen Raum zu verringern, das ist das Ziel des Projektes „Zero Waste Berlin – von der Vision zum Handeln“ der WirBerlin gGmbH. Zahlreiche innovative Aktionen sollen einen nachhaltigen Mentalitätswechsel im Umgang mit öffentlichen Räumen herbeiführen. Erklärtes Ziel dabei: Müll in Parks, an Ufern und in Kiezen verhindern und entsorgen.

Das Projekt richtet sich an Erwachsene, die das Thema Zero Waste in ihr privates und berufliches Umfeld und ihren Kiez tragen sollen.  Bedarfsorientierte Veranstaltungen wie Networking-Events, Ideenworkshops und Fachdialoge gehen hierbei einher mit interaktiven Informations- und Aktionsmaterialien. Durch Präsenz bei Kiezfesten und in Einkaufszentren mit Infomobil und Infowall sollen Impulse für einen neuen Zugang zu allen Aspekten des Themas Müllvermeidung vermittelt werden.

Im Kontext der Zero Waste Strategie Berlins für den Zeitraum 2020 bis 2030 wird mit dem Projekt bürgerliches Engagement gestärkt. Die Berliner LOTTO-Stiftung bezuschusst das Projekt „Zero Waste Berlin – von der Vision zum Handeln – Berlin als müllfreie und lebenswertere Stadt“ mit 280.000 Euro.

Demokratische Bildung Berlin e. V.

Demokratische Schule wird barrierefrei

Der starke Zuspruch macht es notwendig: Die Demokratische Schule X in Heiligensee erhält ein neues Schulgebäude. Dank Zuwendungen der Berliner LOTTO-Stiftung wird bald neues Leben in einen früheren Gasthof an der Ruppiner Chaussee einziehen.

Mit dem Umbau bekommen nicht nur viele Kinder den ersehnten Schulplatz, sondern es entsteht auch die erste barrierefreie Demokratische Schule in Berlin. Dazu werden Flure und Türen verbreitert, barrierefreie Toiletten eingebaut und ein Treppenturm mit Fahrstuhl errichtet. Durch ein eigenes Tor wird sogar ein direkter Zugang zur S-Bahn geschaffen. Die Schule in freier Trägerschaft des Vereins Demokratische Bildung Berlin
e. V. existiert seit 9 Jahren. Neben gelebter Basisdemokratie wird ein natürlicher Ansatz bei der Inklusion verfolgt, bei dem die Mitschüler und Mitschülerinnen nichts von den Diagnosen wissen.

Die Demokratische Schule X stellt durch ihr Wirken einen wichtigen Beitrag zu einer demokratischen, respektvollen und zukunftsfähigen Gesellschaft dar. Der dritte Bauabschnitt des Projektes (Fertigstellung 1. und 2. OG) wird mit Mitteln der Berliner LOTTO-Stiftung in Höhe von 254.000 Euro ermöglicht.

ID Festival gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)

Kultur zwischen Israel und Deutschland

Seit 2015 bietet das ID Festival eine Plattform für in Deutschland und speziell in Berlin lebende israelische Künstler*innen. Die für das Jahr 2024 anstehende 7. Ausgabe wird mit dem Thema „ending rebirth growth“ den Abschluss des bisherigen Themenzyklus darstellen.

Mit bisher sechs Ausgaben, 73 Veranstaltungen und 400 Akteuren fördert das Festival die Zusammenarbeit zwischen Kunstschaffenden und Institutionen in Israel und Deutschland. Im Zentrum des gemeinnützigen Festivals stehen die darstellenden Künste und der Gedanke der Völkerverständigung. Während der 7. Ausgabe 2024 werden neben aktuellen Themen verschiedene „Enden“ untersucht: Das Ende des Lebens, der Poesie und einer vom Nachkriegstrauma geprägten Ära. Erwartet werden dazu rund 200 Kunstschaffende und Intellektuelle sowie 4.000 Besucher*innen.

Das mit dem EFFE Label für die Jahre 2019-2921 und 2022-2023 von der European Festival Association ausgezeichnete Festival wird vom 10. zum 14. April 2024 in den Räumen des Radialsystems Berlin stattfinden. Die Berlin LOTTO-Stiftung ermöglicht das Festival mit einer Förderung von 78.000 Euro.

Verein Berliner Künstler e.V. (VBK)

Haus der Künstler wird grundsaniert

Seit 1964 residiert der Verein Berliner Künstler e.V. am Schöneberger
Ufer 57. Mittel der Berliner LOTTO-Stiftung sichern nun den Traditionsstandort durch eine Grundsanierung des Gebäudes.

Die Adresse Schöneberger Ufer 57 ist seit dem Jahr 1964 eine feste Institution im Berliner Kulturleben: Zahllose Ausstellungen und Veranstaltungen des Vereins Berliner Künstler e.V. haben hier stattgefunden, namhafte Künstler*innen haben in den beiden Atelierwohnungen unter dem Dachgeschoss gewirkt. Doch der Zahn der Zeit hat Spuren an dem spätklassizistischen Gebäude von 1858 hinterlassen. Insbesondere Schwammbefall gefährdet die Bausubstanz des Hauses aus der Zeit der Erstbebauung des Tempelhofer Ufers. Die LOTTO-Stiftung Berlin ermöglich nun eine grundlegende Sanierung von Gebälk und Mauerwerk des Dachstuhls und der Wohnungen sowie der Fassade des Baudenkmals.

Diese Förderung steht in einer guten Tradition: Bereits 1965 wurden aus LOTTO-Mitteln Anstrich und Lichtanlage des Gebäudes finanziert. Die aktuelle Zuwendung der Berliner LOTTO-Stiftung finanziert die Sanierungsarbeiten des Baudenkmals „Haus der Künstler“ mit 1.200.000 Euro.

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