Schulbank trifft Werkbank

Wie findet ein KFZ-Mechatroniker heraus, warum ein defektes Auto nicht mehr fährt? Wie entsteht ein künstlicher Zahn? Und welche Zutaten braucht man eigentlich, um ein leckeres Brot backen zu können? Antworten auf all diese und noch viel mehr Fragen liefert nur das Handwerk – und zwar am besten durch einen „echten“ Praktiker oder eine „echte“ Praktikerin. Dieser Meinung waren auch rund 60 Lehrerinnen und Lehrer, Berufsorientierungsbeauftragte, Schulsozialarbeiter und -arbeiterinnen sowie Schulbegleiter und -begleiterinnen aus dem Raum Ostfriesland. Sie nahmen kürzlich an einem Fachtag im Berufsbildungszentrum (BBZ) der Handwerkskammer für Ostfriesland in Aurich teil. Ziel der Veranstaltung war, den Lehrkräften tiefgreifende Einblicke in die Vielfalt des Handwerks zu vermitteln. So soll die berufliche Orientierung an Schulen mit mehr Kenntnis und Motivation für handwerkliche Berufe ermöglicht werden – dringend notwendig angesichts eines schnell steigenden Fachkräftebedarfs. Organisiert wurde die Veranstaltung in Kooperation mit Gerda Mülder von der Bildungsregion Ostfriesland, den Kreishandwerkerschaften und der Agentur für Arbeit Emden-Leer.

„Noch nie war die berufliche Orientierung so wichtig wie heute. Der drängende Fachkräftebedarf im Handwerk, die demografische Entwicklung, die Bewältigung des Klimawandels sowie veränderte Anforderungen an die Berufs- und Arbeitswelt – all das erfordert neue Ansätze“, erklärte Präsident Albert Lienemann eingangs in seiner Begrüßung und leitete damit zum Vortrag „Generation Z – geht‘z noch?“ von Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt, Vizepräsidentin der Privaten Hochschule Göttingen (PFH), über. Während ihres etwa einstündigen Vortrages öffnete sie die Tür zur „Generation Z“ und zeigte auf, welche Wertevorstellungen sie hat, wie ihre Erwartungen an die Arbeitgeber aussehen und wie man sie am besten für sich gewinnt. „Sie müssen sich immer vor Augen halten, dass diese Generation einfach ganz anders sozialisiert und erzogen wurde, als Sie selbst. Dementsprechend müssen beide Seiten einen Weg finden, um miteinander arbeiten zu können“, betonte die Professorin immer wieder während ihres Vortrages.

Danach informierten Miriam Heidenreich, Teamleiterin Berufsberatung der Agentur für Arbeit Emden-Leer, und Jörg Harms, Ausbildungsberater der Handwerkskammer, unter anderem über Fördermöglichkeiten vor und während der Ausbildung sowie die Chancen, die eine Ausbildung im Handwerk bietet. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Besuch der Lehrwerkstätten des BBZ sowie mit dem „Marktplatz Ausbildung“. Hier konnten die Teilnehmenden mit Betrieben und Auszubildenen ins Gespräch kommen.

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