Das 2. Quartal im OSLM

Der (kalendarische) Frühling ist da und das Angebot des Oberschlesischen Landesmuseums ist nicht weniger abwechslungsreich als das aktuelle Wetter. Ab dem 1. April 2023 empfängt das Museum seine Gäste an fünf Tagen die Woche und zwar mittwochs bis sonntags, von 12 bis 19 Uhr. Für Schulen und Universitäten gelten überdies nach Absprache Sonderöffnungszeiten. Am Karfreitag bleibt das Museum geschlossen. Dafür öffnen sich die Türen am Ostermontag.

Mehrere Highlights prägen das Programm für die Monate April, Mai und Juni. Im April dürfen sich die Literaturfans auf die Lesung von Elina Penner freuen. In der zweiten Veranstaltung der Reihe „Litterae Silesiae“ in diesem Jahr stellt die Autorin am 19. April um 18:30 Uhr im Haus Oberschlesien ihren Debütroman „Nachtbeeren“ vor. Mit dem im März 2022 erschienenen Buch erntete Penner bundesweites Kritikerlob. Der Eintritt (nur Abendkasse) kostet 5 Euro. Das Buch kann im Vorfeld während der Öffnungszeiten des Museums und am Abend selbst erworben und signiert werden. Während die einen in den Mai tanzen, begleiten uns am 29. April „Schumann und schlesische Schumannianer“ mit Andreas Post (Tenor) und Dominikus Burghardt (Klavier) in den fünften Monat des Jahres. Die Karten (15 Euro im Vorverkauf, 20 Euro an der Abendkasse) können online auf der Seite von NeanderTicket gebucht und sofort ausgedruckt oder an einer der bekannten Vorverkaufsstellen in der Region bezogen werden.

Mit zwei wissenschaftlichen Vorträgen, die im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Grenzgänger. Alltag in einem geteilten Land“ am 27. April und am 15. Juni gehalten werden, greift das Museum Themen auf, die über Oberschlesien hinausgehen. Während Prof. Dr. Kerstin Jobst von der Universität Wien zum Thema „Nationsbildung mittels Konflikt? Die ukrainischen Gebiete zwischen 1772 bis 2022“ referiert, beschäftigt sich Dr. Konrad Clewing vom Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung mit Staatszerfall und Staatsbildung durch Krieg am Beispiel von Bosnien-Herzegowina und Kosovo. Beide Vorträge beginnen jeweils um 18:30 Uhr und können mit einer vorgeschalteten Kuratoren-Führung durch die thematische Ausstellung verbunden werden (jeweils um 17 Uhr).

Am Internationalen Museumstag am 21. Mai lädt das Museum dazu ein, bei freiem Eintritt die Besonderheiten des Hauses zu entdecken. Darüber hinaus findet um 15 Uhr ein Zeitzeugengespräch mit dem Ehepaar Schüle statt, welches die Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“ begleitet. Am Abend des 23. Mai widmen sich die mittlerweile dritten Höseler Gespräche dem Thema Ukraine. Unter der Moderation von Boris Kálnoky werden Lösungsansätze zur Beendigung des Krieges aufgezeigt und diskutiert. Eine zweitägige Tagung am 2. und 3. Juni mit der Überschrift „Konkurrierende Grenzräume im historischen Vergleich. Die Rheinprovinz und die Provinz Oberschlesien nach dem Ersten Weltkrieg“ wirft ein vergleichendes Licht auf die dramatischen Nachkriegsjahre des Ersten Weltkriegs in Oberschlesien und im Rheinland. Die Konferenz ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Jülicher Geschichtsverein 1923 e. V. und Opladener Geschichtsverein von 1979 e. V. Leverkusen in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

Das Programm des jährlichen Sommerfestes, das in diesem Jahr am 17. Juni stattfindet, umfasst musikalische Live-Acts, kreative Workshops für alle Altersgruppen und facettenreiche Führungen durch Dauer- und Sonderausstellungen. Für das Oberschlesische Landesmuseum ist das Jahr 2023 ein besonderes Jahr, denn es markiert zwei Jubiläen – 40 Jahre OSLM und 25 Jahre Neubau. Am 16. Juli 1998 bezog das OSLM ein neu errichtetes, modernes Museumsgebäude in der Bahnhofstraße 62. Als Vorabinformation und aus gegebenem Anlass zahlen Museumsbesucherinnen und Museumsbesucher im Juli nur 2,5 Euro Eintritt.

Weitere Informationen und nähere Einzelheiten finden Sie unter www.oslm.de.

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