Per Mausklick zum Züchterglück

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Am Dienstag, dem 28. Februar 2023, konnten über die dritte Online-Fleischrindbullen-Auktion der RinderAllianz 102 Jungbullen versteigert werden.

Die Züchter der RinderAllianz entschieden sich erneut für die Vorzüge und überregionalen Möglichkeiten einer Online-Auktion. Die Bullen wurden auf ihren Herkunftsbetrieben ausgewählt, vorbereitet und halfterführig gemacht. Ende Januar/Anfang Februar wurden sie – auf dem heimatlichen Hof – der Körkommission der RinderAllianz vorgestellt und die finale Auswahl getroffen. Dabei wurde von jedem Bullen auch ein aussagekräftiges Foto und Video erstellt, um den potenziellen Kunden ein Maximum an Informationen mitzugeben. Ansonsten blieben die Bullen bis zur Auktion in der vertrauten Umgebung und treten erst jetzt, nach dem Verkauf, den Weg in ihre künftigen Herden an, wo sie als Zuchtbullen erfolgreich für den Nachwuchs sorgen sollen.

Die virtuelle Versteigerung wurde von den Fleischrinderzüchtern und Mutterkuhhaltern wieder gut angenommen. Von zu Hause oder aus dem Büro verfolgten vor dem Bildschirm zahlreiche Zuschauer und Bieter die Online-Auktion in Echtzeit.
Der hohe Durchschnittspreis von 3.833,66 € lag deutlich über dem Auktionspreis von 2022 und bestätigte, dass das hochwertige Angebot den Nerv der Züchter wieder einmal getroffen hatte.

Ablauf der Auktion
Wer mitbieten wollte, musste sich vor der Veranstaltung auf der Versteigerungsplattform von Live-Sales registrieren. Für jedes Auktionstier wurden hier im Vorfeld umfangreiche Informationen bereitgestellt. Neben dem Foto und Video gehörten dazu das Pedigree und eine Beschreibung der Vorzüge des jeweiligen Bullen und seiner speziellen Abstammung. So konnten die potenziellen Käufer bereits im Vorfeld ganz in Ruhe ihre Auswahl treffen. Nach dem sogenannten Warm-up, bei dem schon in den beiden Tagen vor der Auktion erste Gebote abgegeben worden sind, fand schließlich am 28. Februar ab 13 Uhr das finale Spektakel statt. Über einen Livestream verfolgten zahlreiche weitere Interessierte das Ereignis.

Aus dem Studio in Wettringen (Nordrhein-Westfalen) heizte der Auktionator Claus-Peter Tordsen aus Schleswig-Holstein den Bietern ein. Unterstützt wurde er von Dr. Sabine Schmidt und Stefan Schams von der RinderAllianz, die als „Pedigree-Leser“ die wichtigsten Informationen zur Abstammung erläuterten. Nach einem 6-Stunden-Auktionsmarathon erteilte der Auktionator schließlich um 19:07 Uhr das letzte Mal den Zuschlag.

Topseller der Auktion
Unter den Hammer kamen Bullen der Rassen Angus, Charolais, Fleckvieh-Simmental, Limousin und Uckermärker. Erstmalig waren auch zwei Hereford- und ein Gallowaybulle bei der Online-Auktion dabei.

Spitzenreiter der Online-Auktion war Lord John PS, ein Fleckvieh-Simmental-Bulle aus der Zucht von Christian Bunde aus Drewitz im Landkreis Jerichower Land, Sachsen-Anhalt. Dieser hervorragend entwickelte Jungbulle mit der # 64 ließ schon vor der Auktion Gutes für Anbieter und Bieter erahnen. Er erhielt die Traum-Körnote von 9-9-9. Dieser Ausnahmebulle mit Schauqualität war dem Höchstbietenden 8.400 € wert.
Züchter Christian Bunde hatte gleich doppelten Grund zur Freude. Denn auch die #60, zweitbestes Verkaufstier der Online-Auktion, wechselte für 7.100 € den Besitzer. Jack Pp ist ein stark bemuskelter, leichtfuttriger, mittelrahmiger Bulle mit viel Körpertiefe, optimal für die Produktion bestens befleischter Absetzer.
Freude herrscht auch bei Dieter Feißel aus Käthen, der mit #60 Domenik PP den dritthöchsten Verkaufspreis erzielte. Für den Fleckvieh-Simmental-Bullen zahlte der Käufer 6.900 € und Domenik PP bleibt damit im Landkreis Stendal zu Hause. Großer Rahmen, bestechende Länge, überragender Fleischansatz und Körnoten von 9-8-8 überzeugten den Höchstbietenden.

Dank der Online-Auktion konnten auch Gebote außerhalb des RinderAllianz-Gebietes (Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt) realisiert werden. Bieter aus dem gesamten Bundesgebiet waren wieder dabei. Zwei Tiere wurden durch die Auktion nach Tschechien verkauft und ein Tier nach Polen. Zukünftig werden sechs der Auktionsbullen auf verschiedenen Besamungsstationen im Einsatz sein. Auch die RinderAllianz kaufte zwei Bullen für ihre Besamungsstation ein.

Die RinderAllianz wünscht allen Käufern viel Erfolg mit ihren Bullen und bedankt sich bei den Verkäufern für das entgegengebrachte Vertrauen.

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