Klaus Tschira Stiftung künftig mit neuer Doppelspitze

  • Lilian Knobel als Geschäftsführerin für Bildung und Wissenschaftskommunikation – zeitnahe Besetzung der zweiten Geschäftsführer-Position mit Fokus auf Forschung geplant
  • Analyse von Strukturen und Prozessen, um Förderung im Sinne der bestehenden inhaltlichen Ausrichtung auf höchstem Niveau noch wirksamer gewährleisten zu können

Die im Jahr 1995 gegründete Klaus Tschira Stiftung gGmbH (KTS) geht mit einer neuen Doppelspitze in die Zukunft. Lilian Knobel übernimmt mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführerin die Bereiche Bildung und Wissenschaftskommunikation. Die Besetzung der zweiten Geschäftsführungsposition mit Fokus auf Forschung ist zeitnah geplant. Die neue Geschäftsführung folgt damit auf Beate Spiegel und Carsten Könneker, die die Stiftung verlassen werden.

Lilian Knobel war zuvor Vorstandsvorsitzende der „Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.“ – einer von 130 Unternehmen und Stiftungen getragenen Institution, die sich für frühe naturwissenschaftliche Bildung ab dem Kindergartenalter engagiert und sich für die Förderung von technologieorientierten Start-Ups einsetzt. Die Volljuristin war zuvor in Führungspositionen bei BASF und beim Verband der Chemischen Industrie (VCI) tätig, wo sie ihre Karriere begonnen hat.

Die KTS hatte zuvor im Rahmen einer internen Organisationsanalyse Strukturen und Prozesse der Stiftung überprüft, um im Sinne der bestehenden inhaltlichen Ausrichtung optimal für kommende Herausforderungen in der Zeit des gesellschaftlichen Wandels gerüstet zu sein. „Die Förderung von Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik ist heute wichtiger denn je. Mit unserer Neuaufstellung können wir unseren Stiftungsauftrag, diese Fächer in Bildung und Forschung aber auch in der Wissenschaftskommunikation zu stärken, optimal verwirklichen“, erklären die Gesellschafter Harald Tschira und Udo Tschira: „Vor diesem Hintergrund schätzen wir uns glücklich, eine herausragende Persönlichkeit für die Klaus Tschira Stiftung gewonnen zu haben. Lilian Knobel bringt fachlich und persönlich alles mit, um die KTS im Sinne ihres Gründers und ihrer bisherigen Ausrichtung in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.“

„Ich bedanke mich für das in meine Person gesetzte Vertrauen. Gleichzeitig freue ich mich auf die ebenso spannende wie verantwortungsvolle Aufgabe, die in der deutschen Wissenschaftsförderung einzigartig ist. Es ist mir ein Anliegen, mein Wissen und meine Erfahrung einzubringen, um die erfolgreiche Arbeit der Klaus Tschira Stiftung gemeinsam – mit allen Kolleginnen und Kollegen genauso wie mit den Gesellschaftern – mit Blick auf aktuelle und kommende Herausforderungen fortzuführen“, sagt Lilian Knobel.

„Unser Dank gilt Beate Spiegel und Carsten Könneker für ihr Engagement in den vergangenen Jahren“, erklären Harald Tschira und Udo Tschira. „Beate Spiegel ist seit mehr als 25 Jahren für die KTS tätig und führte bereits mit unserem Vater Klaus Tschira die Geschäfte der Stiftung. Sie hat die Entwicklung der KTS wesentlich mitgeprägt und mitgesteuert – ohne sie stünde die Stiftung nicht dort, wo sie ist.“ Der Physiker und Wissenschaftsjournalist Prof. Dr. Carsten Könneker wirkt seit November 2019 für die KTS. „Carsten Könneker hat als einer der führenden Köpfe auf diesem Gebiet insbesondere die Förderung der Wissenschaftskommunikation weiter vorangetrieben, die der Stiftung sehr wichtig ist“, würdigen Harald Tschira und Udo Tschira. „Wir wünschen Beate Spiegel und Carsten Könneker alles Gute für ihre Zukunft.“

Über Klaus Tschira Stiftung gGmbH

Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter: www.klaus-tschira-stiftung.de

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