Verbände zum Internationalen E-Waste Day – „Feiertag als Ansporn“

Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft, BDSV Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen, bvse Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung und VDM Verband Deutscher Metallhändler und Recycler haben die Bedeutung eines qualifizierten Recyclings von Elektrogeräten zur Deckung des Rohstoffbedarfs hervorgehoben. Damit dies gelingt, bedarf es der Unterstützung der Verbraucher, die durch Abgabe der Altgeräte in den offiziellen Sammelstrukturen einen wichtigen Beitrag leisten können.

„Gerade in der aktuellen Energie- und Rohstoffkrise wird es immer wichtiger, auch die verborgenen Rohstoffquellen in den heimischen Haushalten zu nutzen. Die dort schlummernden Altgeräte sind ein wertvoller Beitrag zur Energiewende. Auch die schätzungsweise mehr als 200 Millionen gebrauchten, aber ungenutzten Handys in den bundesdeutschen Schränken und Schubladen können durch korrekte Entsorgung zu Rohstofflieferanten werden. Der Schatz, der in den Altgeräten enthaltenen wertvollen Rohstoffe, wie Gold, Silber, Palladium oder Kobalt, ist noch nicht gehoben. Der E-Waste Day ist also ein Ansporn zu noch besserer Sammlung“, erklärten die Verbände in einer gemeinsamen Erklärung zum E-Waste Day. Zugleich wiederholten sie ihre Warnung vor den Folgen einer unsachgemäßen Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkus: „Bei einer falschen Entsorgung der Akkus über den Hausmüll droht in nahezu allen Sektoren der Recycling- und Entsorgungswirtschaft eine erhebliche Brandgefahr. Ein Feuer durch falsch entsorgte Akkus in Müllfahrzeugen oder Recyclinganlagen führt nicht nur zum Verlust der dringend benötigten Rohstoffe. Es ist in erster Linie eine lebensgefährliche Bedrohung für die Mitarbeiter in den Unternehmen, aber auch eine Gefahr für die Verbraucher. Beträchtlich sind auch die hohen Sachschäden und Reputationsverluste durch diese Brände. Die betroffenen Unternehmen sind somit auch Opfer der falschen Entsorgung.“

Außerdem forderten die Verbände eine quantitativ und qualitativ verbesserte Sammlung von batteriehaltigen Geräten in den richtigen Erfassungswegen. Dazu seien bessere Informationen für Verbraucher, intensive Schulungen der Mitarbeiter in der Erfassung personell und technisch besser ausgestatte Erfassungsstellen nötig.

Nach Ansicht von BDSV, bvse, VDM und BDE müssten Online-Marktplätze und der stationäre Einzelhandel ihre Informationspflichten gegenüber den Kunden verbessern und sie noch effektiver über die Möglichkeiten Geräterückgabe informieren. Die im Januar 2022 in Kraft getretene Ausweitung der Rückgabemöglichkeiten von Kleingeräten im Einzelhandel sei ein wichtiger Schritt gewesen. Als Nächstes müssten nun alle Möglichkeiten intensiviert werden, die Sammelmenge zu erhöhen.

Der E-Waste Day wurde im Jahr 2018 vom WEEE-Forum ins Leben gerufen, um Sammelquoten bei Elektro- und Elektronikgeräten zu verbessern. Das Forum ist das weltweit größte multinationale Kompetenzzentrum für operatives Know-how im Umgang mit Elektro- und Elektronik-Altgeräten.

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