Sexueller Missbrauch in Kirchen: Individuelle Entgleisung oder grundlegender Konstruktionsfehler?

Der Autor Jona Jackson wurde in eine christliche Familie hineingeboren und wuchs in einer Freikirche auf. Der Beruf seines Vaters, Prediger, und seine Vorliebe für rohes Gemüse veranlassten seine Mitschüler, ihn Kohlrabi-Apostel zu rufen. Sein Leben lang hat er sich mit biblischen und kirchlichen Themen beschäftigt. Immer deutlicher wurde für ihn, dass Jesus etwas völlig anderes gelehrt hat als das, was uns die Kirchen verkünden. Jona lebt seit einigen Jahren in Schweden, in einem Flecken mit ein paar Häusern, mitten im Wald. Ein großer Kontrast zu den 60 Jahren vorher in der Großstadt Hamburg. Hier fand er die Ruhe und den Abstand, seine Gedanken zu ordnen und sie als Buch zu Papier zu bringen.

Jesus wurde ans Fluchholz genagelt – und doch ist er die einflussreichste Person der Weltgeschichte. Was hat das Jesulein, das Baby in der Krippe, was hat dieses von der Kirche gezeichnete Märchenbild mit dem zu tun, was uns die Bibel berichtet? Werden uns seit über 1700 Jahren von den Kirchen Äpfel für Birnen verkauft? Können sich die Fürsten der Kirchen wirklich auf die Bibel berufen? Oder ist es ihnen gelungen, den größten Betrug der Geschichte zu lancieren? Ist der Papst wirklich der Nachfolger Petrus‘? Sind die Geistlichen wirklich Nachfolger der Apostel? Oder ist das Ganze eine katastrophale Anmaßung? Die Briefe des Paulus schreiben unermüdlich davon, dass ein Nachfolger Jesu in den guten Ordnungen Gottes leben soll. Jede Schwester und jeder Bruder, aber ganz besonders die verantwortlichen Leiter sollen dafür sorgen, dass das Ansehen der Versammlungen gewahrt wird. Dazu gehört ausdrücklich, mit denen keine Gemeinschaft zu haben, die dem fortgesetzt zuwiderhandeln. Wie kann es dann sein, dass Geistliche in Amt und Würden bleiben, obwohl ihr fortgesetztes Fehlverhalten öffentlich bekannt ist? Ja, dass die Kirchen gar ihre Macht nutzen, diese Übeltäter der weltlichen Gerichtsbarkeit zu entziehen?

Was läuft da schief? Zunächst erklärt der Autor, wie man sich als Laie der Bibel und ihrem Verstehen nähern kann. Der nächste Schritt ist eine Schilderung dessen, wie wir das, was Jesus seine Jünger gelehrt hat, auch heute noch anwenden können. Überraschend mag sein, dass die Bibel Geistliche, Kirchengebäude und weltliche Organisationen gar nicht kennt. Selbst der Begriff ‚Kirche‘ kommt in der Bibel nicht vor. Das verwendete griechische Wort ‚Ekklesia‘ bedeutet ‚Herausgerufene‘ und meint eine Gruppe von Menschen, in der sich alle einander in Nächstenliebe unterordnen. Da ist kein Wort von lila Brötchentüten auf dem Kopf und goldenen Zeptern in der Hand. Das sind Zeichen des Unglaubens, das sind die Insignien der Götzenanbetung. Was Jesus von aufgeblasenen, selbsternannten Würdenträgern in unfassbar teuren Prachtgewändern hält, kann man im 23. Kapitel des Matthäus-Evangeliums nachlesen. Ersetzt man ‚Pharisäer‘ durch ‚Geistliche‘ und ‚Schriftgelehrte‘ durch ‚Theologen‘, reibt man sich verwundert die Augen, wie überraschend aktuell der Text wird! In einem weiteren Teil des Buches wird die geschichtliche Fehlentwicklung der Kirchen beschrieben und wie man zur biblischen Wahrheit zurückkehren kann.

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Wahrheiten, die man ganz besonders ungern hört, hat man ganz besonders nötig, wusste schon der große Moralist Jean de la Bruyère im 17. Jahrhundert.

Sein Satz gilt auch heute noch. Einem Prozent der Weltbevölkerung gehört der Rest der Welt. Ein unglaublicher Missstand. Der soziale Graben wird immer tiefer. Und das gilt nicht zuletzt auch für uns, das vermeintliche Schlaraffenschland. Immer mehr kommen in unserer Leistungsgesellschaft unter die Räder, Menschen, die sich kein Sabbatical und keine Burn-out-Kur leisten können, Menschen, die durchdrehen, Menschen, die zu Opfern werden, Menschen, die zu Tätern werden und Opfer zu Gefangenen ihres Persönlichkeitskollaps machen.

Wir trauen uns. Den Missbrauch aus den Dunkelziffern zu zerren. Und den Menschen hinter den Ziffern zu zeigen.

Denn die einen sind im Dunkeln und die andern sind im Licht, und man siehet die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht. (Bertolt Brecht.)

Wir trauen uns. Gegen den Strom zu schwimmen.

Der underDogVerlag will Flagge zeigen und denen, die im Dunkeln der Gesellschaft stehen, mit ihren Missbrauchsbiografien ein Gesicht geben und sie vom Rand in den Mittelpunkt stellen.

JE SUIS HOMME.

Das ist die Losung für jede einzelne Biografie. Gegen Unterdrückung. Gegen Ausgrenzung. Gegen das Vergessen.

Der underDog Verlag ist ein gemeinnütziger Verlag, der sich in einer Ellbogen-Gesellschaft der Starken für die Schwachen nützlich machen und dazu beitragen will, unser Leben menschlicher zu machen.

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