Currenta nimmt Sonderabfallverbrennungsanlage schrittweise wieder in Betrieb

Nach mehr als zehn Monaten intensiver Vorbereitungen und Verfahrensanpassungen nimmt Currenta die Sonderabfallverbrennungsanlage in Leverkusen-Bürrig am Samstag, 11. Juni 2022, schrittweise wieder in Betrieb. Die Inbetriebnahme erfolgt auf Basis der behördlichen Vorgaben.

Dieser Schritt folgt einem abgestuften Konzept: Zunächst wird nur die erste von insgesamt vier Verbrennungslinien wieder angefahren. Dort wird dann ein stark eingeschränktes Abfallspektrum nach engen Vorgaben entsorgt.

Currenta hat während des Stillstands der Anlage in Bürrig gemeinsam mit den beteiligten Behörden und Gutachtern sowie einem eigens eingerichteten Begleitkreis das Konzept zur abgestuften Wiederinbetriebnahme erarbeitet und umgesetzt. Die möglichen Ursachen des Explosionsereignisses sind im Sicherheitskonzept angemessen berücksichtigt, um eine Wiederholung des tragischen Ereignisses auszuschließen.

Prozesse und Sicherheitsstandards wurden überprüft und weiter verbessert. Auch alle weiteren Schritte des Konzepts zur sicheren Wiederinbetriebnahme werden durch externe Sachverständige überwacht, um für ein zusätzliches Maß an Sicherheit zu sorgen.

Wie gesetzlich vorgesehen und von der Bezirksregierung Köln angeordnet, hat Currenta im Vorfeld der geplanten Wiederinbetriebnahme umfangreiche Sachverständigenuntersuchungen durchführen lassen, die von akkreditierten Laboren und der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung unterstützt wurden.

Die Gutachten bestätigen sowohl die technische Integrität der Anlage als auch die Eignung des Sicherheitsmanagementsystems für den reduzierten Wiederanfahrbetrieb. Der geplanten teilweisen Wiederinbetriebnahme der Anlage stehen deshalb nach Auffassung der Gutachter keine Sicherheitsbedenken entgegen.

Currenta wird die Öffentlichkeit offen, umfassend und transparent über alle weiteren Schritte informieren – zum Beispiel über die Seite www.currenta-info-buerrig.de. Hier finden Sie auch Antworten auf häufige Fragen. Auch der Begleitkreis wird weiterarbeiten – damit die Belange der Nachbarinnen und Nachbarn auch künftig gewahrt bleiben und um ein nachhaltiges Format für mehr Beteiligung zu schaffen. Weitere Informationen unter www.begleitkreis-buerrig.de.

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