DMG MORI übertrifft Prognosen für 2021

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• Auftragseingang steigt auf 2.517,2 Mio € (+57%; Vorjahr: 1.599,4 Mio €)
• Umsatz erhöht sich auf 2.052,9 Mio € (+12%; Vorjahr: 1.831,3 Mio €)
• EBIT steigt auf 123,8 Mio € (+52%; Vorjahr: 81,7 Mio €)
• EBIT-Marge verbessert sich auf 6,0% (Vorjahr: 4,5%)
• Free Cashflow steigt auf Allzeithoch mit 179,9 Mio € (+1.046%; Vorjahr: 15,7 Mio €)

Vorstandsvorsitzender Christian Thönes: „Anspruchsvoll, aber erfolgreich – das war 2021 für DMG MORI. Wir haben finanzielle Stärke, Widerstandsfähigkeit, Innovationskraft und Teamgeist bewiesen. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie konnten wir weitreichend abfedern und die globalen Lieferengpässe im engen Austausch mit unseren Partnern und Lieferanten zum Großteil lösen. Unsere Prognosen konnten wir zum Jahresende sogar übertreffen. Der strategische Fit aus Automatisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit passt aktuell besser denn je.“

Auftragseingang / Kerngeschäft über dem hohen Vor-Corona-Niveau 2019
Der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen befand sich 2021 auf Erholungskurs. Diese Entwicklung wurde beeinträchtigt durch die anhaltende Pandemie, Materialverfügbarkeit und Lieferengpässe, die steigende Inflation sowie hohe Rohstoff- und Transportkosten. Der Auftragseingang stieg um +57% auf 2.517,2 Mio € (Vorjahr: 1.599,4 Mio €). Insbesondere das Neumaschinengeschäft nahm mit +71% signifikant zu. Insgesamt lag das Kerngeschäft mit Werkzeugmaschinen und Services sogar +5% über dem hohen Vor-Corona-Niveau 2019 (2.401,8 Mio €). Die Aufträge aus dem Inland erhöhten sich um +62% auf 747,4 Mio € (Vorjahr: 462,0 Mio €). Die Auslandsbestellungen stiegen um +56% auf 1.769,8 Mio € (Vorjahr: 1.137,4 Mio €). Der Auslandsanteil betrug 70% (Vorjahr: 71%).

Umsatz / Lieferfähigkeit gesichert
Der Umsatz stieg trotz erschwerter Materialversorgung, zunehmender Logistikengpässen sowie hoher Rohstoff- und Transportkosten um +12% auf 2.052,9 Mio € (Vorjahr: 1.831,3 Mio €). Die Exportquote betrug 68% (Vorjahr: 70%). Der Druck auf die Lieferketten war und ist weltweit hoch. Durch ein stabiles, langjähriges Netzwerk zu Partnern und Lieferanten konnte DMG MORI die Lieferfähigkeit sicherstellen und gravierende Produktionsunterbrechungen vermeiden.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage / Free Cashflow auf Allzeithoch
Auch die Ertragslage entwickelte sich trotz erschwerter Markt- und Rahmenbedingungen erfolgreich. Mit konsequenten Maßnahmen haben wir unser Ergebnis deutlich verbessert und unsere Kostenstruktur weiter nachhaltig optimiert. Das EBITDA erhöhte sich um +22% auf 190,8 Mio € (Vorjahr: 156,7 Mio €). Das EBIT stieg um +52% auf 123,8 Mio € (Vorjahr: 81,7 Mio €). Die EBITMarge verbesserte sich auf 6,0% (Vorjahr: 4,5%). Der Konzern weist zum 31. Dezember 2021 ein EAT von 85,6 Mio € aus – ein Plus von 64% im Vergleich zum Vorjahr (52,1 Mio €). Auch die Finanzlage hat sich sehr positiv entwickelt: Der Free Cashflow stieg auf 179,9 Mio € und erreichte damit ein Allzeithoch (+1.046%; Vorjahr: 15,7 Mio €).

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter / Stabile Basis für den Wachstumskurs
Am 31. Dezember 2021 waren 6.821 Mitarbeiter, davon 225 Auszubildende, im Konzern beschäftigt (31.12.2020: 6.672). Der Personalaufwand betrug 522,7 Mio € (Vorjahr: 486,9 Mio €). Die Personalquote verbesserte sich auf 25,1% (Vorjahr: 26,9%).

Forschung und Entwicklung / DMG MORI GREEN ECONOMY vom Rohstoff bis zum Recycling
Ganzheitliche Nachhaltigkeit im Werkzeugmaschinenbau – vom Rohstoff bis zum Recycling – und eine einzigartige Zukunftsarchitektur für vernetzte Lösungen aus Maschine, Automatisierung und Digitalisierung – dafür steht DMG MORI. 2021 präsentierten wir gemeinsam mit der DMG MORI COMPANY LIMITED 26 Innovationen – davon 7 Weltpremieren, 3 Automationslösungen,
15 digitale Innovationen inklusive 6 Technologiezyklen und 1 DMG MORI Components.

Bereits seit 2017 forciert DMG MORI fünf wichtige Zukunftsfelder, die weiterhin TOP-aktuell und fest in unserer Unternehmensstrategie verankert sind. Mit Dynamik und Exzellenz treiben wir aktiv unseren strategischen Fit aus Automatisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie Additive Manufacturing und die DMG MORI Qualified Products (DMQP) voran. Wir entwickeln uns konsequent weiter zu einem ganzheitlichen, nachhaltigen Lösungsanbieter im Fertigungsumfeld.

DMG MORI gilt als „Enabler“, als digitaler Wegbereiter im Werkzeugmaschinenbau, und hat 2021 ein komplett digitales Geschäftsmodell umgesetzt. Mit PAYZR (Pay with Zero Risk) ist uns der Einstieg in die „Subscription Economy“ – die Welt von Software-as-a-Service und Equipmentas-a-Service – erfolgreich gelungen. Kunden profitieren von schnellen Innovationszyklen ohne Risiko – mit maximaler Planungssicherheit, Kosten- und Preistransparenz sowie voller Flexibilität. Abo & All-In statt Investition und Kauf.

Nachhaltigkeit und Technologieführerschaft stehen bei DMG MORI im Einklang. DMG MORI hat sowohl einen CO2-neutralen „Company Carbon Footprint“ als auch einen klimaneutralen
„Product Carbon Footprint“. Dies umfasst direkte und indirekte Emissionen der eigenen Wertschöpfung sowie indirekte Emissionen aus vorgelagerten Prozessen entlang der Lieferkette (Scope 1, 2 und 3 Upstream). Alle seit Januar 2021 ausgelieferten Maschinen sind komplett klimaneutral produziert. Von dem international renommierten Institut EcoVadis hat DMG MORI die Platin-Medaille im Sustainability Rating erhalten. Damit gehören wir zu den TOP 1% von über 35.000 weltweit bewerteten Unternehmen.

Ausblick 2022 / Globale Herausforderungen, dennoch Zuversicht für 2022
2022 wird erneut mit großen Herausforderungen verbunden sein, insbesondere durch die Entwicklung in der Ukraine, deren Ausmaß derzeit noch nicht vollumfänglich absehbar ist. DMG MORI verurteilt den Krieg der russischen Regierung gegen die Ukraine aufs Schärfste und hat unverzüglich sämtliche Lieferungen von Maschinen, Ersatzteilen, Komponenten und Services nach Russland als auch die Produktion in Ulyanovsk gestoppt. Zudem wird die Weltwirtschaft beeinträchtigt durch die anhaltende Corona-Pandemie, erschwerte Materialversorgung sowie hohe Rohstoff- und Energiekosten.

DMG MORI ist auch unter schwierigen äußeren Bedingungen ein stabiler und verlässlicher Partner. Wir haben ein starkes Fundament, einen klaren strategischen Plan für die Zukunft und sind zuversichtlich für das laufende Geschäftsjahr.

Wir halten das Tempo hoch – sowohl operativ als auch strategisch – innovieren und investieren weiter. Unsere weltweite Präsenz stärken wir mit neuen Produktionswerken. Die Eröffnung des hochautomatisierten und durchgängig digitalisierten Produktionswerks DMG MORI Manufacturing Solutions in Pinghu nahe Shanghai ist 2023 geplant. Ganzheitliche Automatisierungs- und durchgängige Digitalisierungslösungen erweitern unser Kerngeschäft mit Werkzeugmaschinen. Das digitale Subscription-Geschäftsmodell PAYZR für Software-as-a-Service and Equipment-as-aService bauen wir weiter aus. Für das Geschäftsjahr 2022 plant DMG MORI einen Auftragseingang von rund 2,5 Mrd €. Der Umsatz soll rund 2,3 Mrd € betragen. Beim EBIT gehen wir von rund 180 Mio € aus. Der Free Cashflow soll bei rund 130 Mio € liegen. Unsere Prognosen stehen unter dem Vorbehalt, dass es weltweit zu keinen weiteren Auswirkungen durch den Russland-Ukraine-Konflikt kommt.

Zukunftsbezogene Aussagen 
Diese Presse-Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Managements. Sie unterliegen Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, wie auch der Entwicklung in der Ukraine oder den Auswirkungen der CoronaPandemie, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Verhältnisse einschließlich der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage von der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT wesentlich von denjenigen abweichen oder negativer ausfallen als diejenigen, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Die Geschäftstätigkeit von der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT unterliegt einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten, die auch dazu führen können, dass eine zukunftsgerichtete Aussage, Einschätzung oder Vorhersage unzutreffend wird. Sollten Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten oder sollten die Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, sich als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen als erwartet, antizipiert, beabsichtigt, geplant, angestrebt, geschätzt oder projiziert genannten Ergebnissen abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen sind nicht als Garantie oder Zusicherung der darin genannten zukünftigen Entwicklungen oder Ereignisse zu verstehen. Es gibt zwei Unternehmen die unter „DMG MORI“ firmieren: die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT mit Sitz in Bielefeld, Deutschland und die DMG MORI COMPANY LIMITED mit Sitz in Tokio, Japan. Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT ist (mittelbar) von der DMG MORI COMPANY LIMITED beherrscht. Diese Meldung bezieht sich ausschließlich auf die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT. Ist in dieser Meldung von „DMG MORI“ die Rede, meint dies ausschließlich die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT und die von ihr i.S.d. § 17 AktG abhängigen Unternehmen. Ist von der „Global One Company“ die Rede, steht dies für die gemeinsamen Aktivitäten der DMG MORI COMPANY LIMITED und DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT inklusive sämtlicher Tochtergesellschaften.

 

 

 

 

 

Über DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT

Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT ist ein weltweit führender Hersteller von Werkzeugmaschinen mit einem Umsatz von über 2,0 MRD € und mehr als 6.800 Mitarbeitern. In der "Global One Company" stehen rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in direktem Kontakt zu über 100.000 Kunden aus 55 Branchen. DMG MORI ist weltweit in 87 Ländern präsent – mit 16 Produktionswerken, 111 Vertriebs- und Servicestandorten – und treibt aktiv die Zukunftsfelder Automatisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit weiter voran.

Hochpräzise Werkzeugmaschinen und nachhaltige Technologien von DMG MORI stehen am Anfang weltweiter Wertschöpfungsketten. Ganzheitliche Automatisierungs- und durchgängige Digitalisierungslösungen erweitern unser Kerngeschäft mit Dreh- und Fräsmaschinen, Advanced Technologies und Additive Manufacturing. Mit modularen Produkten ermöglichen wir einen leichten, schnellen, skalierbaren Einstieg in die digitale Fertigung sowie die durchgängige Digitalisierung. Mit PAYZR – PAY with Zero Risk – für Equipment-as-a-Service und Software-as-a-Service setzt DMG MORI zudem ein komplett digitales Subscription-Geschäftsmodell um. Kunden profitieren von schnellen Innovationszyklen ohne Risiko – mit maximaler Planungssicherheit, Kosten- und Preistransparenz sowie voller Flexibilität. Unsere Mission: Wir stärken unsere Kunden – in Fertigung und Digitalisierung.

Unsere Technologie-Exzellenz bündeln wir in den Leitbranchen Aerospace, Automotive, Die & Mold sowie Medical und Semiconductor. Mit dem Partnerprogramm DMG MORI Qualified Products (DMQP) bieten wir perfekt abgestimmte Peripherie-Produkte aus einer Hand. Unsere kundenorientierten Services begleiten den gesamten Lebenszyklus einer Werkzeugmaschine – inklusive Training, Instandsetzung, Wartung und Ersatzteilservice. Mit unserem Online-Kundenportal my DMG MORI ermöglichen wir digitalen, direkten Zugang zu unseren Service-Experten und digitalisieren sämtliche Serviceprozesse.

Nachhaltigkeit ist bei DMG MORI global und ganzheitlich ausgerichtet. Sowohl unser "Company Carbon Footprint" als auch "Product Carbon Footprint" sind bereits heute klimaneutral – und das entlang der gesamten Lieferkette bis zum Kunden. Unsere Vision: Wir wollen weltweit der attraktivste Werkzeugmaschinenhersteller mit digitalen und nachhaltigen Produkten sein!

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT
Gildemeisterstraße 60
33689 Bielefeld
Telefon: +49 (5205) 7430-05
Telefax: +49 (5205) 7430-81
http://www.dmgmoriseiki.com

Ansprechpartner:
Tanja Figge
Marketing-PR Leiterin
Telefon: +49 (5205) 74-3001
Fax: +49 (5205) 74-3081
E-Mail: pr@dmgmori.com
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