DBV nun auch im Herreneinzel vertreten

Der Deutsche Badminton-Verband (DBV) ist bei den hochkarätig besetzten YONEX GAINWARD German Open 2022 (8. bis 13. März 2022 in Mülheim an der Ruhr) nun auch im Herreneinzel vertreten: Der dreimalige Deutsche Meister in dieser Disziplin, Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen), profitierte von der kurzfristigen Absage mehrerer Spieler und rückte von der Reserveliste ins Hauptturnier nach. Bis dato hatte der DBV „nur“ im Dameneinzel, im Herrendoppel, im Damendoppel und im Mixed (jeweils mindestens) einen Startplatz inne.

Dabei steht der 25 Jahre alte Weltranglisten-63. in der ersten Runde einem der Superstars der internationalen Badmintonszene gegenüber: Der Sportsoldat der Bundeswehr trifft bei den mit 180.000,- US-Dollar dotierten 63. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland zum Auftakt auf den topgesetzten Olympiasieger von Tokio, Viktor Axelsen aus Dänemark (Weltranglistenplatz 1; Bilanz aus Sicht des Deutschen: 0:2).

Nachgerückt ist auch Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen): Die 23 Jahre alte Spezialistin für Dameneinzel schlägt zusätzlich im Damendoppel an der Seite der US-Amerikanerin Iris Wang auf. Erste Gegnerinnen des normalerweise nicht gemeinsam agierenden Duos sind die Koreanerinnen Jeong Na Eun/Kim Hye Jeong (Weltranglistenplatz 76; Bilanz aus Sicht der deutsch-amerikanischen Kombination: 0:0).

Das Damendoppel Linda Efler/Isabel Lohau (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 30) bekam derweil eine neue Paarung für die erste Runde zugelost: Nachdem die an Position vier notierten Japanerinnen Mayu Matsumoto/Wakana Nagahara (Weltranglistenplatz 5) ihren Start in Mülheim an der Ruhr abgesagt hatten, spielen die Deutschen Meisterinnen jetzt gegen Du Yue/Li Wen Mei aus China (Weltranglistenplatz 224; Bilanz aus Sicht der Deutschen: 0:0) um den Einzug ins Achtelfinale.

Darüber hinaus hat sich an den Erstrundengegner*innen der DBV-Asse nichts geändert: Im Dameneinzel trifft die dreimalige Deutsche Meisterin Yvonne Li (Weltranglistenplatz 23) zu Turnierbeginn auf die Dänin Julie Dawall Jakobsen (Weltranglistenplatz 41). Im Herrendoppel stehen die amtierenden Vizeeuropameister Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (beide 1. BC Wipperfeld; Weltranglistenplatz 16; Setzplatz 8) in Runde eins den Franzosen Lucas Corvee/Ronan Labar (Weltranglistenplatz 58) gegenüber. Im Mixed spielen die aktuellen EM-Dritten Mark Lamsfuß/Isabel Lohau (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 15) zum Auftakt gegen die Dänen Mikkel Mikkelsen/Rikke Søby (Weltranglistenplatz 41), wohingegen sich die Deutschen Vizemeister von 2021, Jones Jansen/Linda Efler (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 95), mit dem neu zusammengesetzten Gemischten Doppel Zheng Si Wei/Zhang Shu Xian aus China messen dürfen.

Die aktualisierte Auslosung ist auf der Veranstaltungswebsite unter www.german-openbadminton. de bzw. im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „YONEX GAINWARD German Open 2022“) veröffentlicht.

Keine Spieler*innen aus Russland bzw. Belarus zugelassen

Von den Top-Leuten der internationalen Badmintonszene sagten neben dem japanischen Damendoppel Mayu Matsumoto/Wakana Nagahara u. a. die dreimalige Weltmeisterin im Dameneinzel und Olympiasiegerin von 2016 in dieser Disziplin, Carolina Marin (Spanien; Weltranglistenplatz 6; Setzplatz 6), die Weltmeisterin von 2017 im Dameneinzel, Nozomi Okuhara (Japan; Weltranglistenplatz 5; Setzplatz 5), der Vizeweltmeister von 2019 im Herreneinzel, Anders Antonsen (Dänemark; Weltranglistenplatz 3; Setzplatz 3), sowie die Olympiadritten von Tokio im Herrendoppel, Aaron Chia/Soh Wooi Yik (Malaysia; Weltranglistenplatz 7; Setzplatz 2), ihren Start in Mülheim an der Ruhr ab.

Außerdem hatte der Badminton-Weltverband BWF am 1. März 2022 bekannt gegeben, dass die Spieler*innen sowie die Offiziellen aus Russland und aus Belarus – beginnend mit den YONEX GAINWARD German Open 2022 – bis auf Weiteres von allen von der BWF sanktionierten Turnieren ausgeschlossen werden. Die Athlet*innen aus diesen Ländern wurden bei den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland folglich sowohl in der Auslosung als auch von der Reserveliste gestrichen. Aus Russland wollten u. a. die amtierenden Europameister im Herrendoppel, Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov (Weltranglistenplatz 15; Setzplatz 7), sowie die Europameister von 2021 im Mixed, Rodion Alimov/Alina Davletova (Weltranglistenplatz 18), in der Westenergie Sporthalle aufschlagen.

 

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