Weihnachtsbaum selbst schlagen – Deutschlandweite Übersichtskarte hilft den Wunschbaum zu finden

Weihnachtsbäume können zur Adventszeit an fast jeder Straßenecke gekauft werden. Jedoch wird der Trend, den Wunschbaum selbst zu schlagen, seit der Corona-Pandemie verstärkt. Das Agrar-Informationszentrum Proplanta hat eine Übersichtskarte der Anbieter von Christbaumplantagen in ganz Deutschland jetzt online gestellt.

Immer mehr Bauernhöfe, Baumschulen, private Waldbesitzer und Kommunen bieten die Möglichkeit, den Weihnachtsbaum selbst zu schlagen und erweitern das Angebot oft noch um Bratwurst-, Glühwein- und Kinderpunsch zu einem Erlebnis für die gesamte Familie.

Nachhaltigkeit spielt für immer mehr Christbaumkäufer eine Rolle. Hinzu kommt der Corona-Effekt, wo weniger Menschen vereisen und in 2021 wieder zu Hause Weihnachten verbringen werden. Das treibt die Kunden laut Proplanta zu den Weihnachtsbaumplantagen, die trotz drohendem Lockdown vielerorts unter Corona-Auflagen auch in diesen Jahr wieder geöffnet haben. Rund 30 Prozent der Verbraucher schlagen hier zu.

Stabile Weihnachtsbaumpreise erwartet

Trotz Inflationsschub, Lieferengpässen und gestiegener Transport- und Personalkosten ist davon auszugehen, dass der Preis für Weihnachtsbäume in diesem Jahr konstant bleibt. Für Entspannung sorgte ein regenreicher Sommer und das Ausbleiben von Spätfrösten im Frühjahr. Zudem werden viele Bäume von Familienbetrieben direkt vermarktet.

Der beliebteste Weihnachtsbaum, die Nordmanntanne, wird wie in der vergangenen Saison pro laufenden Meter zwischen 21 und 27 Euro kosten. Wer mit einer Blautanne liebäugelt, muss mit 12 bis 16 Euro rechnen. Fichten, die bekanntlich schneller nadeln, sind mit 9 bis 12 Euro deutlich günstiger zu haben. Die angegebenen Preisspannen sind auf Unterschiede in der Qualität zurückzuführen.

So bleibt der Weihnachtsbaum länger frisch

Bevor der Baum in den Christbaumständer eingeklemmt wird, sollte vom Stamm noch eine etwa 4-5 cm dicke Scheibe abgesägt werden. So sind die Leitungsbahnen wieder geöffnet und der Weihnachtsbaum bleibt länger frisch. Vom weitverbreiteten Anspitzen rät Proplanta ab, da eine Wasseraufnahme des Baumes über die Rinde – genau genommen dem Bastgewebe – erfolgt, was im angespitzten Zustand dann nicht mehr möglich ist.

Ein Weihnachtsbaum verdunstet pro Meter und Tag bei Zimmertemperatur etwa einen Liter Wasser. Tägliches Nachgießen sollte also nicht vergessen werden. So bleibt der Baum länger ein Traum und zugleich sinkt die Brandgefahr. Scheinbar bewährte Hausmittel wie Salz-, Spülmittel- oder Zuckerzugaben im Wasser bringen zur Steigerung der Haltbarkeit hingegen keine Vorteile.

Übrigends, frisch gefällte Weihnachtsbäume erkennt man an einer hellen, weißlichen Schnittstelle. Bei älteren Vertretern ist diese bereits ergraut.

Weihnachtsbaum richtig entsorgen

Der Wurf des Weihnachtsbaumes aus dem Fenster nach Dreikönig mag zwar ein Brauch in Schweden sein; davon ist hierzulande aber dringlich abzuraten. Auch sollte der Weihnachtsbaum keinesfalls im nächstgelegenen Wald entsorgt werden, warnt Proplanta. Wer dabei erwischt wird, muss wegen illegaler Abfallentsorgung mit einem Bußgeld von 50 Euro aufwärts rechnen. Meist gibt es temporär eingerichtete, kommunale Sammelstellen für Weihnachtsbäume in unmittelbare Wohnortnähe. Erste, stark nadelnde Exemplare, die bereits an Heiligabend dort landen, weisen gelegentlich den Weg dorthin.

Weihnachtsbaum-Map

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