KK-Redakteurin Renate Zöller gewinnt mit KK-Artikel deutsch-tschechischen Journalistenpreis

»Was der Jury besonders gefallen hat, sind die vielen Bögen, die sie im Text immer wieder höchst souverän und elegant schlägt“, sagte Anneke Hudalla über Renate Zöller, Redakteurin der Kulturkorrespondenz (KK). »Mit Renate Zöller erzählt unverkennbar eine ungewöhnliche Journalistin, die selbst lange in Prag gelebt hat, die die Stadt und das Land nicht nur liebt, sondern bis in unbekanntere Winkel hinein kennt.«
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Hudallas lobende Worte auf Zöller kommen nicht von ungefähr, sondern waren eingebettet in die Laudatio auf die KK-Journalistin. Renate Zöller wurde für ihre KK-Reportage »Prags Großstadtwinzer der Gründerzeit« aus dem Frühjahr 2021 mit dem Deutsch-tschechischen Journalistenpreis ausgezeichnet und Hudalla war selbst Teil der Jury.

»Es macht mich stolz, dass meine Geschichte über deutsches Erbe in Prag und wie es heute wieder gelebt wird, diesen renommierten Preis erhält«, zeigte sich Zöller erfreut. Auch Harald Roth, Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa e.V., dem Herausgeber der Kulturkorrespondenz, gratulierte Zöller und lobte ihren KK-Artikel. »Gut, dass so deutsche Spuren und Geschichte im östlichen Europa eine Öffentlichkeit finden.« In Zöllers Text geht es um den Magnaten Moritz Gröbe, der sich vor 150 Jahren im Prager Stadtteil Wrschowitz/Vršovice eine Villa bauen und darum herum einen Park anlegen ließ, unter anderem mit einem Weinberg. Die verwunschen-romantischen Havlíček-Gärten/Havlíčkovy sady sind heute sehr beliebt bei Spaziergängern – und Weintrinkern. Denn der historische Weinberg wurde in den 90er Jahren rekonstruiert und den dort produzierten Wein kann man in einem kleinen Weinkeller kosten. Diese Experimentierstube war denn auch der Aufhänger für die Geschichte von Renate Zöller. „Ich finde historisches Erbe immer dann schön“, sagt sie, „wenn es nicht ins Regal gestellt wird und verstaubt, sondern wenn es lebt, wenn man was damit macht“.

Zöller studierte Osteuropäische Geschichte, Germanistik und Slawistik in Köln, St. Petersburg und Prag und lebte insgesamt sechseinhalb Jahre lang an der Moldau. Ihre journalistische Ausbildung genoss sie an der Prager Zeitung, war später für unterschiedliche Medien tätig wie das englischsprachige Magazin Finance New Europe, bei Radio Prag und als Medienmittlerin (Bosch-Stipendiatin) beim tschechischen Magazin Respekt. Seit Anfang 2021 ergänzt sie das Redaktionsteam der Kulturkorrespondenz. Die Zeitschrift des Kulturforums blickt auf eine mehr als 50-jährige Geschichte: Ursprünglich als Kulturpolitische Korrespondenz wurde sie bis 2019 von der Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR herausgegeben. 2019 relaunchte das Kulturforum das Magazin neu, mit Themen über deutsche Geschichte und Kulturerbe aus dem östlichen Europa. Neben der zweimonatlich erscheinenden Print-Ausgabe gibt es ein PDF-Abo und einen monatlichen Newsletter der zweiköpfigen Redaktion.

Zöllers Journalistenpreis ist nicht die erste Anerkennung für die noch »junge« KK-Redaktion. Im Frühjahr 2021 erhielt KK-Redakteur Markus Nowak bereits eine Nominierung für den Deutsch-polnischen Journalistenpreis für seinen KK-Text über die Rückkehr von Stoewer-Fahrzeugen nach Stettin/Szczecin.

Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds zeichnet gemeinsam mit den Journalistenverbänden in Deutschland (DJV) und Tschechien (Syndikát novinářů) seit 2016 alljährlich Journalistinnen und Journalisten aus, die durch differenzierte, hintergründige und einordnende Berichterstattung zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Tschechen beitragen. Prämiert werden herausragende deutsche wie tschechischsprachige Beiträge aus den Kategorien Text, Audio und Multimedia. 2021 gab es insgesamt 91 eingereichte Beiträge.

Weitere Informationen über den Journalistenpreis hier, zum Online-Angebot der Kulturkorrespondenz mit Bestelloption gelangen Sie hier.

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