Fachkräfte und Bürokratie – Handwerksbetriebe benennen größte Herausforderungen

Welche Herausforderungen – abseits der Corona-Pandemie – werden in den kommenden drei Jahren fürs Handwerk besonders brisant? Fast 1000 Betriebe haben in einer Umfrage des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT) darauf geantwortet.

Das eindeutige Ergebnis: Das beherrschende Thema in der nahen Zukunft wird der enorme Fachkräftebedarf im Handwerk sein. Auch der Bürokratieabbau und hohe Steuerbelastungen beschäftigen die Betriebe stark. „Auch wenn die Corona-Pandemie nach wie vor das öffentliche Leben stark bestimmt, dürfen andere Themen und der Blick in die Zukunft nicht vernachlässigt werden. Denn wie auch unsere Umfrage zeigt, stehen die Betriebe vor enormen Herausforderungen und benötigen jede erdenkliche Unterstützung, um diese zu bewältigen. Hier ist auch die Politik gefragt“, so Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold.

Besonders in der Aus- und Weiterbildung brauche es mehr Unterstützung. So müsse das Land seine finanzielle Unterstützung für die mehr als 60 überbetrieblichen Berufsbildungsstätten des Handwerks deutlich aufstocken, fordert Reichhold. Denn diese seien das Rückgrat des Mittelstands in der Beruflichen Bildung. „Auch in der Berufsorientierung – vor allem in Gymnasien – muss die duale Ausbildung als gleichwertig neben einer akademischen Ausbildung vermittelt werden. Die Praktika an Gymnasien dürfen handwerkliche Berufe nicht außen vor lassen, und Meister verdienen dieselbe Wertschätzung wie Master.“ Der Handwerkstag setzt sich neben der Gewinnung von mehr Auszubildenden auch für eine möglichst bürokratiearme Umsetzung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes ein – als weiteren wichtigen Baustein zur Fachkräftesicherung.

Auf Platz zwei der größten Herausforderungen steht aus Sicht der Betriebe das Thema Bürokratieabbau. Sie sehen sich ständig neuen und komplexeren Regelungen und Vorschriften gegenüber. Der Handwerkstag setzt sich gegenüber der Politik für einen raschen Abbau von bürokratischen Regelungen ein und hat sich dazu kürzlich mit einem Forderungskatalog an die Landesregierung gewandt.

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