Diakonie-Zitat: Anstieg der Corona-Infektionen – Keine Zeit für Lockerungen

In der Debatte über die steigenden Covid-19-Infektionen erklärt Diakonie- Präsident Ulrich Lilie:

"Angesichts der rasant steigenden Infektionen ist dies nicht die Zeit für Öffnungsszenarien. Der vorrangige Maßstab für Politik, Behörden und Gesundheitseinrichtungen muss jetzt der Schutz von Menschenleben sein. Die Instrumente dafür stehen bereit: Verbindliche Tests für Besucherinnen und Besucher, wirksame Impfstoffe und – wo es angebracht ist – auch die Anwendung der 2G-Regel.

In dieser Debatte geht es eben nicht allein um die Freiheit der einzelnen, sondern um unser aller Verantwortung für den Schutz der uns sich anvertrauenden Schutzbefohlenen. Deshalb darf der Fokus jetzt nicht zuerst auf den Abbau von Schutzmaßnahmen gerichtet werden, sondern auf die dringend notwendige Erhöhung der Impfquote, flächendeckende und schnelle Booster-Impfungen für besonders Gefährdete und die Einhaltung der Maskenpflicht und Abstandsregeln. Die bereits geltende Regelung, dass Pflegeeinrichtungen von ihren Mitarbeitenden den Impfstatus abfragen und sie entsprechend einsetzen dürfen, ist nicht nur verhältnismäßig und sinnvoll, sie ist angesichts der zunehmenden Impfdurchbrüche bei Hochaltrigen zwingend erforderlich. Wir müssen jetzt alles in unserer Macht stehende unternehmen, um die wieder hochschnellenden Inzidenzen zu stoppen."

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Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind 599.282 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.600 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,18 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.

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