Dezimierte Füchse unterliegen Magdeburg

Die Füchse Berlin haben das Spitzenspiel gegen Tabellenführer SC Magdeburg in der LIQUI MOLY HBL verloren. Vor 7200 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle mussten die Füchse auf drei Leistungsträger verzichten und verloren schließlich auch noch Nils Lichtlein früh in der zweiten Hälfte. Bester Werfer der Berliner war Lasse Andersson mit sieben Treffern.

Mit 1:0 durch Hans Lindberg gingen die Füchse Berlin im Fuchsbau in Führung, mussten anschließend aber dem Rückstand hinterherlaufen. Im Stimmungsvollen Rund konnten die Gäste durch einfache Fehler der Hausherren zu Gegenstößen ansetzen und so ohne große Probleme die Führung ausbauen. Fünf der ersten zehn Treffer der Magdeburger resultierten aus diesem Schema. Der Fuchsbau war seit Beginn der Pandemie nie so voll wie an diesem Tag, doch leider war es auch die Tribüne mit verletzten Spielern. Neben Paul Drux und Fabian Wiede konnte Trainer Siewert auch die Hilfe von Abwehrspezialist Viran Morros nicht nutzen. Zum Spiel: Milos Vujovic traf zum fünften Mal in der 14. Minute, da waren schon neun auf Seiten der Gäste gefallen. Dann kamen die Füchse besser rein, konnten sich vorne durchsetzen. Weltmeister Jacob Holm verkürzte auf 8:10 (15.), näher kam das Team von Jaron Siewert vor der Pause nicht. Wie schon in Flensburg nutzten die Füchse die ihnen sich bietenden Chancen nicht. Dejan Milosavljev hielt wichtige Bälle, seine Vordermänner konnten den Tabellenführer zum Ende der ersten Halbzeit aber häufig nicht entscheidend stoppen. Mit 14:19 gingen die Füchse in die Pause.

Und kamen gut aus der Pause, hätten erneut deutlich verkürzen können. Doch wieder belohnten sie sich nicht und gingen stattdessen mit acht Toren in Rückstand (17:25). Ein weiterer Schockmoment folgte sogleich: Nils Lichtlein knickte um und musste von seinen Mitspielern vom Feld getragen werden. Somit fehlte der nächste Linkshänder im Rückraum ab der 38. Minute. Jetzt wurde der Fuchsbau so richtig aufgeweckt, mehrere Schiedsrichterentscheidungen mit einem gellenden Pfeifkonzert begleitet und die Mannschaft auf dem Feld bekam die Energie von den Rängen. Und die Füchse zeigten Moral. Trotz des hohen Rückstands von 20:29 und dem stark dezimierten Kader kämpften sie aufopferungsvoll. Milos Vujovic verkürzte in der 53. Minute auf 24:29 – doch es sollte nicht sein. Der Spitzenreiter siegte am Ende verdient mit 33:29 (19:14) und bewarte seine Weiße Weste. Die Füchse rangieren mit 17:5 Punkten weiterhin auf Platz 2. Für die Berliner geht es jetzt auf drei Auswärtsreisen: Dienstag in Plock, Sonntag in Stuttgart und wiederum Dienstag in einer Woche bei Tatran Presov.

Füchse Berlin – SC Magdeburg 29:33 (14:19)

Berlin: Milosavljev (10 Paraden), Holm 4, Andersson 7, Lindberg 6/4, Kopljar 2, Vujovic 4, Koch 2, Marsenic 4

Magdeburg: Green (6 Paraden), Jensen (3 Paraden), Chrapkowski 1, Kristjansson 3, Magnusson 9/1, Hornke 1, Mertens 5, Saugstrup 3, O`Sullivan 5, Smits 1, Damgaard 5

Trainer Jaron Siewert: „Über 60 Minuten ist der SC Magdeburg der verdiente Sieger. Uns hat heute die Breite im Kader gefehlt, wir konnten es nicht so gut managen, wie es für so ein Spitzenspiel notwendig gewesen wäre. Trotzdem haben wir in einigen Phasen des Spiels die Chance, auf Augenhöhe zu agieren. Wir laufen dann einem Rückstand von acht Toren hinterher. Kompliment an meine Mannschaft, sie hat sich heute nie aufgegeben.“

Vorstand Sport Stefan Kretzschmar: „Nils Lichtlein ist umgeknickt und hat wahrscheinlich eine Bänderverletzung. In der Kabine sah es mit viel Eis aber schon besser aus als zum Moment, als er vom Feld musste. Das war heute ein starker Auftritt von Magdeburg und sicherlich eine Leistung, die mit sehr viel Konzentration zu begründen ist. Wir haben leider in der ersten Halbzeit zu viele Fehler gemacht. Das bestraft eine Mannschaft wie der SCM brutal ohne eigene Fehler zu machen.“

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