Volksbanken-Umfrage anlässlich des Weltspartags zeigt: Notgroschen ist wieder „in“ – auch bei Jugendlichen

Die Volksbank Münsterland Nord nimmt den Weltspartag am 29.10.2021 zum Anlass, auf eine aktuelle Erhebung des Bundesverbands der Volks- und Raiffeisenbanken zum Sparen im Allgemeinen und zum Sparverhalten von Jugendlichen im Speziellen hinzuweisen. Dass die Deutschen im internationalen Vergleich Vorreiter in Sachen Sparen sind, ist hinlänglich bekannt. Nun hat auch noch die Coronapandemie dazu geführt, dass noch mehr gespart wurde. Gemäß Prognose des BVR steigt die Sparquote der Bundesbürger im Jahr 2020 auf den Rekordwert von 11,9 %.

Zum einen dürfte diese Entwicklung sicherlich dem durch Corona wieder geschärften Vorsichtsprinzip der Bundesbürger getreu dem alten Sprichwort „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ zuzuschreiben sein. Zum anderen war es eben aber auch schwierig, sein Geld während des Lockdowns auszugeben. So weit so nachvollziehbar. Was neu ist: Nun werden die für ihr ausgeprägtes Konsumverhalten bekannten jugendlichen Bundesbürger auch noch zu Sparweltmeistern. Sie setzen sich zumindest stärker damit auseinander. Darauf deutet eine Kantar-Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) unter 14- bis 20-Jährigen hin.

Immerhin 42 % der befragten jungen Leute wollen künftig mehr oder deutlich mehr Geld zur Seite legen. Patrick Grubba, Pressesprecher der Volksbank Münsterland Nord dazu: „Für viele junge Menschen war es die erste gesellschaftliche Krise, die sie erlebt haben. Das hat nachdenklich gemacht. Der Weltspartag ist genau das richtige Ereignis, um die Wichtigkeit von Sparen nochmals zu betonen: für Anschaffungen in der Zukunft und für die Altersvorsorge. Oder für kleinere oder größere Krisen?“ Nur das gehe in Zeiten von Niedrigzins nicht mehr mit dem klassischen Sparbuch. Grubba: „Alternative Anlageformen sind gefragt und vorhanden, nicht zuletzt, um auch einen Inflationsausgleich anzustreben.“

Budgetplanung will gelernt sein

Die Volksbank betont, dass der Umgang mit Geld und Sparen von Kindesbeinen an gelernt sein will. „Als regionale Genossenschaftsbank sehen wir hier unsere gesellschaftliche Verantwortung und haben daher die Initiative #future gestartet,“ so Grubba. Damit fördere die Volksbank gezielt die finanzielle Allgemeinbildung vor Ort in Schulen der Region. „Die Resonanz von den ersten Pilotschulen in Greven, Münster und Rheine ist sehr positiv. Hier können wir die oft vorhandene Bildungslücke ausfüllen und einen Mehrwert bieten,“ so Grubba. Das mit der Initiative verknüpfte Schulserviceportal www.schule-und-finanzen.de gebe Tipps und erklärt Basics des Finanzwissens einfach und verständlich, beispielsweise die Merkmale verschiedener Anlageformen. Hier bietet die Volksbank interessierten Schulen u.a. auch Workshop-Angebote für Vor-Ort Termine an.

MEHR Regionalität, MEHR Partnerschaft, MEHR Verantwortung und MEHR Nachhaltigkeit = Volksbank Münsterland Nord eG

Mit dem Ziel, „MEHR“ für Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter zu erreichen, ist im September 2020 die Volksbank Münsterland Nord eG durch den Zusammenschluss der VR-Bank Kreis Steinfurt, Volksbank Greven und Vereinigten Volksbank Münster entstanden. Mit etwa 135.000 Mitgliedern, 1.100 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 6,9 Mrd. Euro gehört sie zu den führenden regionalen Genossenschaftsbanken in Deutschland. Das kundengetragene Geschäftsmodell basiert auf der genossenschaftlichen Idee (seit 2016 UNESCO-Weltkulturerbe) verbunden mit dem Förderauftrag und Werten, wie Partnerschaft, Nachhaltigkeit, Verantwortung und Regionalität. In einem weitreichenden Geschäftsgebiet (Kreis Steinfurt, Teile des Kreises Warendorf und die kreisfreie Stadt Münster) werden ca. 280.000 Kunden mit einem Geschäftsvolumen von mehr als 15 Mrd. Euro beraten. Die Ergebnisse der Volksbank verbleiben in der Region und fließen gezielt zurück in den heimischen Wirtschaftskreislauf. „DIE Bank unserer Region“ widmet sich nachhaltig der Förderung und Unterstützung sozialer und kultureller Projekte. Das wird jährlich in der Förderbilanz transparent gemacht.

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