FED: Zeit für einen Zinsschritt, aber nicht für eine Zinserhöhung

Am 3. November hält die Pressekonferenz der Federal Reserve (FED) ab. Es wird erwartet, dass der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (Federal Open Market Committee – FOMC) das allmähliche Zurückfahren der Anleihekäufe ankündigen wird.  Wir gehen davon aus, dass der Fed-Vorsitzende Jerome Powell eine ausgewogene Kommunikationsstrategie wählen wird, bei der er seine gemäßigte „Forward Guidance“ bekräftigt.

Unsere Erwartungen:

  • Der FOMC wird wahrscheinlich ab Mitte November eine schrittweise Reduzierung der Ankäufe von Staatsanleihen um 10 Mrd. US-Dollar und von MBS (Mortgage Backed Securities = hypothekenbesicherte Wertpapiere) um 5 Mrd. US-Dollar pro Monat ankündigen. Damit würde das Quantitative Easing im Juni 2022 auslaufen.
  • Die Fed wird ihre Politik der Reinvestition von Kapitalzahlungen aus ihren Bestände beibehalten.
  • Der FOMC wird sich eine gewisse Flexibilität bewahren, um das Ankauftempo in Abhängigkeit von den anstehenden Beschäftigungs- und Inflationsdaten anzupassen. Powell wird betonen, dass der Ausschuss handeln könnte, sollte die Inflation über einen längeren Zeitraum höher als erwartet ausfallen.
  • Die Zentralbank wird einige wesentliche Änderungen an ihren geldpolitischen Aussagen vornehmen, um die Entscheidung zum Auslaufen der Wertpapierkäufe zu untermauern.
  • Wir glauben nicht, dass der FOMC die Bewertung der Inflation ändern wird, wie zum Beispiel „Die Inflation ist erhöht, was weitgehend auf vorübergehende Faktoren zurückzuführen ist“. Wahrscheinlich wird Jerome Powell betonen, dass der Ausschuss die eingehenden Daten sorgfältig analysieren wird, insbesondere das Risiko einer Entankerung der Inflationserwartungen.
  • Natürlich wird die FED den Zielkorridor für den Leitzins bei 0-0,25 % beibehalten.

Das Hauptrisiko aus Sicht der Falken wären Anzeichen dafür, dass Jerome Powell weniger als bisher von der vorübergehenden Inflationserwartung überzeugt ist. Diese Sitzung könnte zu einer Abflachung der Renditekurve der US-Schatzanleihen (UST) führen.

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