Mezzanine-BW: Corona-Hilfe für junge Unternehmen geht in die Verlängerung

Das im Rahmen der Corona-Hilfen gestartete Mezzanine-BW-Programm des Bundes und des Landes (Säule II) bietet nun Start-ups und innovativen Mittelständlern noch bessere Möglichkeiten. Insgesamt hat die MBG, die in diesem Programm als einer der Intermediäre der L-Bank fungiert, seit dem Start 36 Vorhaben mit einem Volumen von rund 22 Millionen Euro finanziert.

Die Not der Unternehmen im Land ist aufgrund der Corona-Pandemie groß. Insbesondere Start-ups und innovative Mittelständler spüren die Auswirkungen der Krise unmittelbar. Denn ihnen werden Marktzugänge erschwert und häufig werden auch Finanzierungsrunden verschoben. Dies führt zu Liquiditätslücken, so dass die Nachfrage nach Hilfen aufgrund des weiterhin schwierigen Marktumfeldes hoch ist Nun haben Bund und Land die Laufzeit des Programms Mezzanine-BW bis zum 31.12.2021 verlängert. Darüber hinaus wurde der Finanzierungsrahmen von bisher 800 TEUR auf 1.800 TEUR erhöht.

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut erklärte: „Je länger die Pandemie andauert, desto deutlicher wird die Bedeutung von Eigenkapitalhilfen, um das Überleben junger Unternehmen und Mittelständler zu sichern. Gerade junge Unternehmen sind mit ihrer Innovationskraft traditionell besonders wichtig für die baden-württembergische Wirtschaft. Sie schaffen Arbeitsplätze und stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg. Zudem wird es mittlerweile immer wichtiger, die Unternehmen bei einem erfolgreichen Re-Start zu unterstützen. Dafür sind vielfach enorme Investitionen erforderlich.“

Edith Weymayr, Vorsitzende des Vorstands der L-Bank, verdeutlichte die Bedeutung des Programms: „Die Stärkung der Eigenkapitalbasis von Start-ups und kleinen Mittelständlern bleibt eine große Herausforderung. Die Verlängerung der Laufzeit des Programms Mezzanine-BW ist dabei die richtige Antwort auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die vielfach erfolgte Erosion des Eigenkapitals. Dabei ist für den Erfolg des Programms eine breite Mobilisierung von Eigenkapitalgebern wichtig. Wir freuen uns, dass die MBG als starker Partner im Programm Mezzanine-BW ein Ausrufezeichen setzt, bedanken uns zudem auch bei den Sparkassenbeteiligungsgesellschaften von Biberach, Heilbronn-Franken, Pforzheim, Reutlingen, Freiburg und Ludwigsburg für ihr seitheriges Engagement.“

„Wir freuen uns sehr, dass das Programm verlängert wurde und wir junge Unternehmen weiterhin in diesen volatilen Zeiten mit noch besseren Möglichkeiten unter die Arme greifen können. Denn eine gute Eigenkapitalausstattung ist die beste Basis für Unabhängigkeit und wirtschaftliche Stabilität und hilft mehr als alle anderen Faktoren, Krisenzeiten zu überstehen“, betont MBG-Geschäftsführer Guy Selbherr.

Die durch das Mezzanine-Beteiligungsprogramm Baden-Württemberg bereitgestellte Instrumentenpalette reicht von mezzaninen Finanzierungsformen wie Wandeldarlehen und Nachrangdarlehen und stillen Beteiligungen bis hin zu direkten Beteiligungen im Einzelfall. Das Mezzanine-Beteiligungsprogramm wird in Zusammenarbeit mit dem Bund umgesetzt. Insgesamt stehen von Landesseite 50 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können bis zu 250 Millionen Euro an Finanzierungsvolumen bewegt werden.

Unternehmen, die eine Finanzierung aus dem Mezzanine-BW-Programm erhalten haben:

Envola GmbH, Ulm

Die Envola GmbH (www.envola.eu) entwickelt, produziert und vertreibt Produkte und Lösungen im Bereich nachhaltiger Technologien. Kernprodukt ist ein hocheffizientes Gebäude-Energiesystem (Heiz- und Kühlsystem), bestehend aus einer innovativen Luftwärmepumpe in Kombination mit einem Wasser-Eisspeicher. Corona-bedingt kam es zu Verzögerungen beim Markteintritt eines neuen Produkts und erhöhten Materialkosten.

Fischer Information Technology AG, Radolfzell

Die Fischer Information Technology AG (www.fischer-information.com) entwickelt und vertreibt Softwarelösungen im Bereich der Zurverfügungstellung von produktspezifischen, individuell angepassten Informationen. Zum Produktportfolio gehören Lösungen für Kataloge und Datenblätter, Sales- und Service-Portale, digitale Produktdokumentation, Content Delivery 2.0 und vieles mehr. Durch Covid-19 kam es zu Verzögerungen bei Projekten sowohl mit Bestands- als auch mit Neukunden

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