McKinsey: Deutschland braucht mehr Tempo bei Ladeinfrastruktur und Grünstrom
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Deutschland müsse die Stromproduktion für die Bewältigung der Elektromobilität steigern, obwohl das Land gleichzeitig aus Kohle und Atomkraft aussteigt. „Für die Erreichung des aktuellen EU-Ziels, die CO2-Emissionen in der Mobilität bis 2030 um 55 Prozent zu reduzieren, müssen wir die Stromproduktion um vier Prozent steigern und den Anteil der erneuerbaren Energien massiv hochfahren“, rechnet der McKinsey-Experte vor. „Vier Prozent mehr Strom klingt überschaubar, aber wir dürfen nicht vergessen, dass bis 2030 auch nur eins von fünf Autos auf der Straße elektrisch fährt.“ Das bedeutet: Bei einem höheren Anteil elektrischer Autos am Bestand steigt der Strombedarf zusätzlich.
Deshalb betont Tschiesner die Rolle von E-Fuels, die aber im Moment keine große Rolle in der Autoindustrie und Politik spielen. E-Fuels befänden sich „noch nicht im regulatorischen Fokus“, so der Automobilexperte. „Uns sind aktuell keine echten Industrialisierungsprojekte bekannt, es fehlen also die großen Befürworter für synthetische Kraftstoffe. Und die Autohersteller konzentrieren sich gerade auf den Wettlauf rund um die E-Mobilität und die dafür notwendigen Plattformen, da werden Themen wie E-Fuels bei der Investitionsplanung zurückgestellt.“
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