TIP verwendet ADVA Technologie bei erfolgreicher Erprobung eines offenen optischen Ende-zu-Ende-Netzes

  • Offenheit und Disaggregation werden entscheidend für die Infrastruktur der nächsten Generation sein
  • Im TIP Proof-of-Concept wird mit einheitlichem Software-definiertem Netzmanagement ein wichtiger Fortschritt bei offenen, herstellerneutralen Lösungen erreicht
  • ADVAs kompaktes und modulares FSP 3000 OLS und Ensemble Controller ermöglichen erfolgreiche Netzintegration mit Geräten mehrerer Hersteller

ADVA (FWB: ADV) gab heute bekannt, dass das FSP 3000 Open Line System (OLS) und das Ensemble Controller Netzmanagement- und SDN-Domain-Controller-System eine Schlüsselrolle beim erfolgreichen Proof-of-Concept (PoC) für offene optische Netze des Telecom Infra Project (TIP) gespielt haben. Diese Erprobung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu herstellerneutralen, disaggregierten Lösungen. Die Betreiber können nun Lieferanten mit der besten Technologie kombinieren und die Produktlebenszyklen flexibel gestalten. Im PoC wurde gezeigt, wie Netzkomponenten mehrerer Hersteller durch ein einheitliches Software-Defined Networking (SDN) Steuersystem verwaltet werden können. ADVAs FSP 3000 OLS und Ensemble Controller sind für eine einfache Netzintegration optimiert und konnten problemlos mit Terminals anderer Hersteller in ein offenes Netz eingebunden werden. Der PoC wird auf der OFC im virtuellen Ausstellungsraum (Demo Zone) vom 7. bis 11. Juni zu sehen sein.

„Dieser PoC ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu vollständig offenen und disaggregierten optischen Architekturen. Damit wird die Transparenz deutlich verbessert und eine effiziente Möglichkeit zur Verwaltung herstellerneutraler Netze geschaffen. Durch die problemlose Integration von Komponenten verschiedener Anbieter können Netzbetreiber jetzt die jeweils beste Technologie einsetzen, die genau ihren Anforderungen entspricht“, sagte Christoph Glingener, CTO, ADVA. „Unser FSP 3000 OLS war das Herzstück der Erprobung. Es ist eine wirklich offene Lösung, die Betreibern die Freiheit gibt, eine Architektur mit mehreren Herstellern aufzubauen und dann jede Netzschicht separat auszubauen und zu optimieren. Unser Ensemble Controller spielte für das Netzmanagement und die programmatische SDN-Steuerung eine wichtige Rolle. Dieser Test unterstreicht die Bedeutung von Technologien wie unserer, die auf Interoperabilität und Disaggregation optimiert sind.“

Der PoC wurde von der TIP-Arbeitsgruppe Converged Architectures for Network Disaggregation & Integration (CANDI) durchgeführt und bewies, dass alle Komponenten eines offenen optischen Netzes von einem einzigen SDN-Controller gesteuert werden können. Durch einheitliches Management für das OLS und die offenen Terminals sowie ein gemeinsames optisches Planungstool ebnet die Demo den Weg für ein wirklich offenes Netz. Mit diesem neuen Modell ergeben sich für Betreiber operative Vorteile. Sie können die Integration und Optimierung des Netzes selbst durchführen. Die Demo nutzte ADVAs kompaktes und modulares FSP 3000 OLS. Dank offener Schnittstellen arbeitet das OLS problemlos mit Transceivern von Drittanbietern zusammen und unterstützt die neuesten kohärenten Schnittstellen. Außerdem wurde das Netzmanagementsystem Ensemble Controller von ADVA eingesetzt, das insbesondere für den Betreib mehrschichtiger Netze entwickelt wurde. Damit wird eine Migration zu einer Software-definierten, herstellerneutralen Architektur erleichtert. Zu den TIP-Partnern, die mit ADVA bei der Erprobung zusammenarbeiteten, gehörten die großen Netzbetreiber Orange, Telefónica und Telia Company.

„Der Erfolg des TIP PoC bietet den Anbietern von Kommunikationsdiensten einen deutlichen Anreiz, die Vorteile einer erhöhten Agilität und Anbietervielfalt in ihrer optischen Infrastruktur zu nutzen. Unsere offene Technologie ermöglicht es Netzbetreibern, anstelle proprietärer Systeme herstellerneutrale Netze zu realisieren und damit die Effizienz deutlich zu steigern“, kommentierte Stephan Neidlinger, VP, Global Business Development, ADVA. „Die TIP-Community hat wieder einmal einen bedeutenden Fortschritt hin zu offenen, disaggregierten und auf Standards-basierten Netzlösungen erzielt. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Projektpartnern hat unser Team dazu beigetragen, die Entwicklung der nächsten Generation von Kommunikationsnetzen zu beschleunigen. Die Welt von morgen wird sich ohne Herstellerbindung vernetzen lassen.“

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