Sibanye-Stillwater – Gewinne explodieren! Gute Konjunkturaussichten machen Dividendenerhöhungen wahrscheinlich!

Die derzeitigen Wirtschaftsaussichten bieten hervorragende Investmentmöglichkeiten, vor allem im Bereich der Rohstoffe!

Aktuell werden viele gute Quartalsergebnisse und Geschäftsjahresprognosen veröffentlicht, so dass es sich lohnt, sich mit ausgewählten Unternehmen näher zu befassen. Ein Unternehmen, mit dem wir uns mal wieder befasst haben, ist Sibanye-Stillwater (WKN: A2PWVQ / NYSE: SBLG). Und das nicht grundlos, denn dieses Unternehmen hat extrem viel zu bieten.

Ein profitables Schwergewicht!

Der weltgrößte Platin- und Palladiumproduzent und drittgrößte Goldproduzent der Welt Sibanye-Stillwater ist einfach nicht aufzuhalten! Auch im 1. Quartal 2021 konnte man wieder mit einem Gewinnrekord glänzen! Und das sollte auch den Aktionären zugutekommen, da wir aufgrund der Tatsache, dass man 35 % der Gewinne ausschütten will, von deutlich steigenden Dividenden ausgehen!

Betriebsplanung für 2021!

Die 2E-PGM-Produktion aus den US-PGM-Betrieben wird für 2021 auf 660.000 bis 680.000 Unzen 2E PGM prognostiziert, mit Gesamtförderkosten (‚AISC‘) zwischen 840,- bis 860,- USD pro Unze 2E PGM. Die Investitionsausgaben werden zwischen 300 und 320 Millionen USD prognostiziert, wovon ca. 60 % Wachstumskapitalcharakter haben.

Die 4E-PGM-Produktion der südafrikanischen PGM-Betriebe für 2021 wird zwischen 1,75 Millionen und 1,85 Millionen Unzen 4E PGM mit ‚AISC‘ zwischen 1.230,- USD bis 1.295,- USD pro Unze 4E PGM liegen. Die Investitionsausgaben werden sich voraussichtlich im Bereich von 253 Millionen USD ansiedeln. Darin enthalten ist ein Übertrag von rund 53 Mio. USD aus dem Jahr 2020, die aufgrund der COVID-Beschränkungen noch nicht abgerufen wurden. Darüber hinaus werden in diesem Jahr Projektinvestitionen in Höhe von 27 Millionen USD für die Projekte ‚K4‘ und ‚Klipfontein‘ eingeplant.

Die Goldproduktion der südafrikanischen Goldbetriebe für 2021 (ohne DRDGOLD) wird zwischen 884.000 Unzen und 948.000 Unzen Gold mit ‚AISC‘ zwischen 1.576,- und 1.690,- USD pro Unze prognostiziert. Die Investitionsausgaben belaufen sich wohl auf 268 Millionen USD. Auch darin sind nicht abgerufene Mittel in Höhe von 27 Millionen USD aus dem Jahr 2020 enthalten.

TOP-Bilanz!

Anfang Mai 2021 konnte Sibanye-Stillwater schon wieder ein Rekord-Quartalsergebnis vorlegen. Solide operative Ergebnisse aus allen Produktions-Segmenten führten zu einem Anstieg des bereinigten EBITDA von 724 Millionen USD um 78 % auf 1,325 Milliarden USD. Die Produktion des US-PGM Geschäfts konnte um 9 % auf 154.350 Unzen 2E PGM und des Südafrika-PGM Geschäfts um 6 % auf 444.609 Unzen 4E PGM gesteigert werden. Ebenfalls gesteigert werden konnte die Goldproduktion um 5 % auf 249.392 Unzen. Mit diesen Produktionsraten konnten die Betriebsleistungen von vor der COVID-19 Pandemie deutlich übertroffen werden.

Insbesondere die PGM-Betriebe im Süden Afrikas profitierten von einer starken operativen Leistung und stark gestiegenen PGM-Preisen. Absolut bemerkenswert ist, dass das bereinigte EBITDA, das von den Südafrika-PGM-Betrieben in diesem Quartal erwirtschaftet wurde, höher ist als die gesamten Akquisitionskosten für diese Betriebe. Dies unterstreicht eindrucksvoll die massive Kapitalrendite!

Aufgrund der bärenstarken Zahlen verfügt das Unternehmen natürlich auch über einen hohen Barbestand, der Ende des vergangenen Jahres mit 1,4 Milliarden USD ausgewiesen wurde!

Ein stabiler, oder noch besser weiter steigende Goldpreise in Kombination mit höheren PGM-Preisen (bei Rhodium und Palladium wurden bereits Rekordpreise erreicht) bilden eine hervorragende Basis für die nächsten Quartalszahlen. Längerfristig erwarten wir, dass die von Sibanye-Stillwater angebotenen Produkte weiterhin eine entscheidende Rolle spielen werden, da sich die globale Stimmung ganz klar in Richtung einer umweltbewussteren Zukunft verschiebt.

In das eigene Unternehmen investieren, per Aktienrückkaufprogramm! Das schafft Vertrauen!

Wenn man sein eigenes Unternehmen als zu günstig bewertet ansieht, kauft man eigene Aktien! Und wenn man diese nach dem Rückkauf noch vernichtet, haben Aktionäre gleich doppelten Grund zu Jubeln. Und genau das macht Sibanye-Stillwater.

Wie das Unternehmen mitteilte, erwirbt man seit dem 2. Juni 2021 bis zum 6. April 2022 bis zu 5 % des ausgegebenen Aktienkapitals zurück, die dann vernichtet werden. Das Gute daran ist, dass sich die Unternehmensgewinne dann auf weniger Aktien verteilen, was zu höheren Gewinnausweisen pro Aktie führt und auch der Dividende zugutekommt. Das Rückkaufprogramm ist eine Folge des erfolgreichen finanziellen Deleveraging und der Wiederaufnahme der branchenführenden Dividendenzahlungen im Jahr 2020. Es steht im Einklang mit dem strategischen Kapitalallokationsrahmen, den der Vorstand im Februar 2021 genehmigt hat. Dieser Rahmen für 2021 priorisiert Investitionen in die operative Nachhaltigkeit, die Aufrechterhaltung angemessener Barreserven, die Zahlung branchenführender Dividenden und ein umsichtiges Schuldenmanagement.

Was die Zukunft bringen könnte

Als Folge des schnellen Wachstums in der PGM-Industrie und der deutlichen Outperformance der PGM-Preise im Vergleich zu den meisten Rohstoffen in den letzten Jahren ist der Beitrag der PGM-Aktivitäten zur finanziellen Performance des Konzerns vorherrschend. Sibanye-Stillwater bemüht sich daher weiterhin um mehr Ausgewogenheit im Portfolio, indem es seine Wachstumsstrategie für grüne Metalle weiter vorantreibt und das Goldportfolio international vergrößert. Die Neugewichtung des Anlageportfolios sollte eine größere Ertragskonsistenz über den Zyklus hinweg gewährleisten und ein größeres, stabileres Anlageangebot schaffen, das für einen breiteren und tieferen Anlegerkreis relevant sein wird.

Das beschleunigte Deleveraging hat das Risiko des Konzerns aus finanzieller Sicht deutlich verringert. Damit wurde das Problem angegangen, das Marktanalysten seit vier Jahren immer wieder als die primäre Rechtfertigung für einen relativen Abschlag im Investment-Rating angeführt haben. Mit dem Abschluss dieser Entschuldung ist nun der Unternehmens-Fokus wieder auf die Kapitalallokation ausgerichtet.

Angesichts des stabilen operativen Ausblicks und günstiger Edelmetall-Fundamentaldaten erscheinen die Aussichten für 2021 und darüber hinaus positiv. Der Konzern befindet sich wieder in einer robusten finanziellen Lage und ist gut positioniert, um durch die Umsetzung der Kapitalallokationsstrategie weiterhin überdurchschnittliche finanzielle Erträge zu erzielen.

Seit der Gründung im Jahr 2013 wurde für die Aktionäre bereits ein außergewöhnlicher Wert geschaffen. Sowohl durch die über 500 %ige Wertsteigerung des Aktienkurses (12,5-fache Anstieg der Marktkapitalisierung von ca. 1,2 Milliarden USD bei Börsennotierung auf ca. 15 Milliarden USD), als auch durch die ca. 1 Milliarde USD an Dividenden, die in den letzten acht Jahren an die Aktionäre ausgeschüttet wurden. Die Gesamtdividende von knapp 729 Millionen USD, die allein für das Jahr 2020 ausgeschüttet wurde, war größer als die Marktkapitalisierung des Konzerns bei der Börsennotierung im Jahr 2013, was den bedeutenden Wandel, den der Konzern in den letzten acht Jahren durchlaufen hat, und den materiellen Wert, der geschaffen wurde, verdeutlicht.

 

Fazit:

Nach dem Rekordquartal ist vor dem Rekordquartal! Alle Zeichen stehen zurzeit auf weiteres Wachstum und höhere Gewinne. Die sich abschwächende Pandemie, die Rückkehr zur wirtschaftlichen Stärke und die sich gut entwickelnden Rohstoffpreise sind sehr gute Voraussetzungen dafür, dass in den nächsten Quartalen weitere Gewinnrekorde erreicht werden können. In den vergangenen Monaten war Sibanye-Stillwater der ‚best-Performer‘ unter den Edelmetall-Standardwerten und diese Outperformance scheint unter den derzeitigen Voraussetzungen noch weiter an Fahrt gewinnen zu können!

Damit einhergehend erwarten wir steigende Dividenden, da laut Management bis zu 35 % des Gewinns an die Investoren weitergegeben werden soll. Nichtsdestotrotz ruht sich Sibanye-Stillwater nicht auf seinen Lorbeeren aus. Vielmehr wurden mit der ersten Investition in ein Lithiumhydroxid-Projekt in Finnland die Weichen für ein erfolgreiches neues Geschäftsfeld (Batteriemetalle) gestellt, was nochmals verdeutlicht, wie weitsichtig das Management agiert. Ehrgeizige Ziele gilt es in allen Segmenten zu verfolgen und so überrascht es auch nicht, dass man sich in Anlehnung an das Pariser Klimaabkommen sich zum Ziel gesetzt hat, bis 2040 Netto-Emissionsfrei zu produzieren!

 

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