Eine Million Digital-Abos: News-Angebote von Axel Springer erreichen Rekordwert

Die journalistischen Angebote von Axel Springer haben im Mai 2021 zusammen erstmals die Marke von einer Million digitalen Abos überschritten. Zusammen kamen die digitalen Inhalte von BILD, Insider, WELT, POLITICO Europe, Gründerszene, sowie der Marken der Ringier Axel Springer Media AG, im Monat Mai auf 1.006.800 Abonnements*. Die IVW-geprüften deutschen Marken BILD und WELT erreichen im Mai 2021 540.177 bzw. 157.230 digitale Abonnenten.   

Dieser Meilenstein erfolgt ein gutes Jahrzehnt nachdem Axel Springer 2009 im Rahmen der Premium-Initiative mit kostenpflichtigen Abo-Modellen für die iPhone-Apps von BILD und WELT die ersten Schritte im Bereich Digital Paid Content unternahm. 2012 startete WELT als eine der ersten deutschen Medienmarken mit WELTplus ein digitales Abonnement. BILDplus folgte rund ein halbes Jahr danach und ist heute international unter den zehn erfolgreichsten digitalen News-Abonnements – gemeinsam mit Guardian und der Financial Times als einzige europäische Medienmarke (Quelle: FIPP / CeleraOne: Global Digital Subscription Snapshot / Q1 2021).  

Die Bezahlangebote von Axel Springer konnten auch im vergangenen Jahr ihre ambitionierten Wachstumsziele erreichen oder übertreffen und wuchsen mit zweistelligen Prozentzahlen, Insider und die Marken von Ringier Axel Springer Media AG sogar mit dreistelligen. Heute stammen mehr als 50 Prozent der Umsätze Axel Springers im Bereich News Media aus dem Digitalgeschäft, das durch den starken Fokus auf Paid Content neben der Reichweitenvermarktung eine weitere signifikante Erlössäule etabliert hat.  

Die langjährigen Erfahrungen des Unternehmens zahlten sich bei seiner Internationalisierung aus: Auch die rein digitalen Medienmarken Insider und POLITICO Europe setzten früh auf ein diversifiziertes Geschäftsmodell, um unabhängiger von Werbeeinahmen zu werden. Mittlerweile erzielen sie über die Hälfte ihrer Umsätze aus anderen Quellen. Bei POLITICO stammten 2020 sogar 60 Prozent der Gesamterlöse von der Abonnentenplattform POLITICO Pro. 

Jan Bayer, Vorstand News Media: „Mittlerweile wird ein Großteil unserer journalistischen Angebote digital konsumiert. Zudem sind Menschen mehr denn je bereit, für aufwendig recherchierte und exklusive Geschichten auch im Internet zu bezahlen. Das bestätigt uns in der Strategie, die wir schon früh verfolgt haben – und es ist die schönste Anerkennung unserer journalistischen Arbeit, die ich mir vorstellen kann. Wir werden weiter Geld und Zeit investieren, um unser bestehendes Paid-Content-Angebot auszubauen, unseren Nutzern die besten und spannendsten Geschichten zu bieten und auch in Zukunft unabhängigen Journalismus profitabel betreiben zu können. Außerdem werden noch in diesem Jahr weitere Marken mit Bezahlangeboten starten.” 

Alle journalistischen Angebote von Axel Springer haben eines gemeinsam: Sie betreiben aufwändige Recherchen und großen Aufwand, um den Lesern, Nutzern und Zuschauern die wichtigsten Informationen zu bieten und sie bestmöglich zu präsentieren. In einem Video anlässlich des Meilensteins von einer Million digitalen Abonnenten geben Journalistinnen und Journalisten der verschiedenen Marken Einblicke in ihre außergewöhnlichsten und spannendsten Recherchen – vom vorgetäuschten Tod eines Corona-Leugners über die mutigen Frauen in Belarus bis zu ukrainischen Leihmüttern in Polen. Eine Langfassung des Videos (knapp 5 Minuten) findet sich hier

Solche Geschichten stehen auch im Mittelpunkt der neuen Podcast-Reihe „Journalisten-Club“, die am 17. Juni 2021 startet. Darin erzählen Journalistinnen und Journalisten der verschiedenen Marken von Axel Springer von ihren aufregendsten Recherchen. Den Trailer gibt es jetzt schon, u.a. auf Spotify, Podigee und deezer

*Zur Berechnungssystematik: 

Die Berechnung der Gesamtzahl der digitalen Abonnements erfolgte auf Basis des gleitenden Monatsdurchschnitts im Mai 2021, also die Summe aller Abonnement-Tageswerte geteilt durch die 31 Tage des Maies. In die Berechnung flossen digitale B2C- und B2B-Abonnements aller journalistischen Marken ein, an denen Axel Springer mit mindesten 50 Prozent beteiligt ist. Die genaue Zahl der Abonnenten wird nur bei den IVW-geprüften Medien BILD und WELT offengelegt.   

BILD 

BILDplus ist das mit Abstand größte Paid-Content-Angebot in Deutschland und gehört weltweit zu den zehn erfolgreichsten digitalen News-Abonnements. 2020 ist BILDplus zweistellig gewachsen und liegt heute bei 540.177 Abonnenten. BILD überzeugt seine zahlenden Nutzer vor allem mit exklusiven Reportagen, selbstproduzierten Video-Dokus, oder auch der umfassenden Corona-Berichterstattung, an der alle Ressorts beteiligt sind. Über 500 Reporterinnen und Reporter arbeiten jeden Tag für den Erfolg von BILDplus. 

INSIDER 

Bei Insider führte Axel Springer bereits zwei Jahre nach der Akquisition im Jahr 2015 ein Bezahlmodell ein. Im vergangenen Jahr konnte Insider die Zahl der zahlenden Abonnenten mehr als verdoppeln. Die Insider Inc., zu der neben der Nachrichtenmarke auch das B2B-Angebot Insider Intelligence gehört, zählt mehr als eine Viertelmillion zahlende Abonnenten.  

Im Mittelpunkt der Bezahlstrategie von Insider stehen die Wirtschafts- und Tech-Berichterstattung. Daneben werden auch weitere Verticals eingeführt, zum Beispiel zu Politikthemen. Um das journalistische Angebot weiter zu stärken, investiert Axel Springer fortlaufend in Insider. Allein im vergangenen Jahr hat das Unternehmen – trotz der Wirtschaftskrise – 200 neue Mitarbeiter eingestellt. In diesem Jahr soll die Redaktion, für die weltweit aktuell rund 500 Menschen arbeiten, um ein Fünftel wachsen.  

WELT 

Das digitale Bezahlangebot von WELT ist mit 157.232 Nutzern im Mai 2021 im Vergleich zum Vorjahr um rund 30 Prozent gewachsen. WELT hat als eine der ersten Medienmarken in Deutschland im Jahr 2012 ein Paid Content Modell eingeführt. Im Mittelpunkt der Strategie stehen für WELT exzellente journalistische Inhalte, die über Digital, Print, TV und Audio hinweg eng miteinander verzahnt werden. Daneben setzt WELT auf Technologie, die mittels datengetriebener und personalisierter Angebotssteuerung dabei hilft, das Nutzererlebnis weiter zu optimieren und die Kunden noch besser zu binden. 

POLITICO Europe 

POLITICO Europe hat sich in EU-Kreisen als absolutes Must-Read etabliert. Der im Jahr 2015 gestartete Echtzeit-Informationsdienst POLITICO Pro richtet sich an Menschen, die sich beruflich mit politischen und legislativen Debatten auf europäischer und nationaler Ebene beschäftigen. POLITICO Pro ist weiter auf Wachstumskurs und steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr um 30 Prozent. Mehr als 1.000 Regierungsinstitutionen und -behörden, Unternehmen, Berufsverbände, Beratungsfirmen, Anwaltskanzleien und Nichtregierungsorganisationen zählen zu den Abonnenten des Nachrichtenangebots, das Politikexperten mit Informationen aus zwölf Politikfeldern von Technologie bis Gesundheit versorgt und exklusive Hintergründe und Analysen liefert. POLITICO Pro ist für 60 Prozent der Umsätze von POLITICO Europe verantwortlich.  

Ringier Axel Springer Media AG 

Ringier Axel Springer Media AG, das Joint Venture Axel Springers mit Ringier in Mittel- und Osteuropa, führte 2019 die ersten Bezahlmodelle bei den polnischen Medien Newsweek und Forbes ein. Im letzten Jahr folgten mit Fakt, Komputer Swiat, Auto Swiat, Przegląd Sportowny und Media Klub fünf weitere polnische Medienmarken sowie Aktuality.sk in der Slowakei. Alle Marken zusammen haben die Zahl ihrer Abonnenten im vergangenen Jahr verdreifacht.  

Gründerszene 

In Deutschland feierte GRÜNDERSZENE im April 2021 das einjährige Bestehen seines Paid Content-Angebots Gründerszene Plus. GRÜNDERSZENE ist das wichtigste Medium für die deutsche Startup-Szene und ein Vertical von BUSINESS INSIDER. GS+ umfasst exklusive Nachrichten, sowie Analysen, Reportagen, Interviews und Formate wie Pitch-Decks erfolgreicher Startups. Auch BUSINESS INSIDER Deutschland hat angekündigt, noch in diesem Jahr ein Bezahlmodell zu starten. 

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