Handwerkskammer Konstanz organisiert Schnelltests für Mitgliedsbetriebe

Das Land Baden-Württemberg stellt Unternehmen mit Grenzpendlern in den Grenzgebieten zu Frankreich, der Schweiz, Österreich und Liechtenstein ein zusätzliches Schnelltest-Angebot zur Verfügung. Noch sind diese Tests zwar keine Pflicht. Das könnte sich aber schnell ändern, sobald eine angrenzende Region in den Nachbarländern zum Hochrisikogebiet erklärt werden sollte. „Die Nachfrage nach weiteren Testmöglichkeiten könnte dann ganz schnell steigen. Wir sind froh, dass wir in diesem Fall durch das zusätzliche Testkontingent für unsere Betriebe helfen können, einen reibungslosen Grenzverkehr aufrechtzuerhalten“, erklärt Georg Hiltner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Konstanz. Jedes Unternehmen habe pro Grenzpendler Anspruch auf zwei Gratis-Tests pro Woche für einen Zeitraum von insgesamt drei Wochen.

Testung in Apotheken möglich

Die vom Land zur Verfügung gestellten PoC-Antigen-Schnelltests erforderten allerdings medizinische Grundkenntnisse und könnten von Laien nicht ohne Weiteres eingesetzt werden, so Hiltner. Daher hat die Handwerkskammer Konstanz beschlossen, den Betrieben die Gratis-Tests nicht einfach nur zur Abholung bereitzustellen, sondern zusätzlich dafür zu sorgen, dass sich die grenzüberschreitend tätigen Beschäftigten von Mitgliedsbetrieben auch fachmännisch und sicher testen lassen können. „Wir arbeiten mit verschiedenen Apotheken zusammen, denen wir Teile des Testkontingents zur Verfügung gestellt haben und die die Testung dann durchführen“, so Hiltner. Die Kooperationspartner sind auf der Website der Handwerkskammer unter www.hwk-konstanz.de/corona-schnelltest aufgelistet. Als Nachweis müssen die Handwerker lediglich die Handwerks- bzw. Gewerbekarte des Betriebes vorzeigen.

Geschultes Personal bei Selbstabholung notwendig

Betriebe können sich die Schnelltestkits nach Terminvereinbarung auch direkt bei einer der handwerklichen Bildungsstätten in Waldshut, Singen, Rottweil und Tuttlingen oder direkt bei der Handwerkskammer Konstanz abholen. Voraussetzung für die Anwendung der Tests ist aber, dass sie über medizinisch geschultes Personal verfügen. Die notwendigen Kenntnisse können durch einen Sachkundenachweis belegt werden. Die Handwerkskammern bieten daher digitale Sachkunde-Schulungen mit Zertifikat in diesem Bereich an. Informationen und Termine finden interessierte Unternehmen unter www.hwk-konstanz.de/corona-schnelltest.

Dort sind auch alle weiteren Informationen zum Ablauf und den Konditionen der Schnelltestaktion der Handwerkskammer Konstanz zu finden. Die Tests sind ab Dienstag bei den angegebenen Stellen erhältlich.

Hintergrund:

Hintergrund der Schnelltestaktion ist ein am 10. März unterzeichnetes „Memorandum of Understanding“. Darin einigen sich die Partner über die Testung von Berufspendlern in baden-württembergischen Betrieben. Partner der Aktion sind die Landesregierung Baden-Württemberg, der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag e. V., der Baden-Württembergische Handwerkstag e. V., Südwestmetall, die grenznahen Industrie- und Handelskammern Bodensee-Oberschwaben, Hochrhein-Bodensee, Karlsruhe, Schwarzwald-Baar-Heuberg und Südlicher Oberrhein sowie die Handwerkskammern Freiburg, Karlsruhe, Konstanz und Ulm. Das Memorandum ist im Wortlaut unter www.hwk-konstanz.de/corona-schnelltest zu finden.

Über Handwerkskammer Konstanz

Das Handwerk ist mit seinen vielen kleinen und mittleren Betrieben das Herz der deutschen Wirtschaft. Zum Bezirk der Handwerkskammer Konstanz, der die Landkreise Konstanz, Schwarzwald-Baar, Tuttlingen, Rottweil und Waldshut umfasst, gehören rund 12.500 Handwerksunternehmen mit etwa 70.000 Beschäftigten und über 4.000 Auszubildenden.

Die Handwerkskammer vertritt nicht nur die Interessen ihrer Mitglieder, sondern bietet ihnen auch eine umfassende Beratung an, etwa zur Fachkräftesicherung, Aus- und Weiterbildung, Betriebswirtschaft, Unternehmensführung, Recht, Umweltschutz und Technologie.

Außerdem ist die Handwerkskammer ein großer Bildungsanbieter mit Bildungsakademien in Singen, Rottweil und Waldshut sowie der gemeinsam mit der IHK betriebenen Beruflichen Bildungsstätte in Tuttlingen.

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