Umfrage: Einem Sechstel geht die Digitalisierung zu schnell

Die Corona-Pandemie hat in allen Lebensbereichen zu einem ungeheuren Digitalisierungsschub geführt. Online-Beratung, Video-Meetings und Lernplattformen bestimmen den Alltag. Mit der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft können aber nicht alle Menschen Schritt halten. Ein Sechstel der Menschen in Deutschland (17%) empfindet das Digitalisierung-Tempo als zu schnell. Ein Drittel (34%) hält das Tempo für genau richtig, und 46% geht es nicht schnell genug. Während acht von zehn (81%) die Digitalisierung als Chance sehen, empfindet ein Sechstel (16%) sie als Gefahr. Das teilt die Initiative „Digital für alle“, der der Deutsche Caritasverband angehört, auf Grundlage einer repräsentativen Befragung mit.

„Ohne Zugang zu digitalen Medien und Angeboten gibt es keine Teilhabe. Die Pandemie verstärkt diesen Trend noch“, so Caritas-Präsident Peter Neher. „Wir dürfen kein Kind auf der Strecke lassen, weil es keinen Computer für das Homeschooling hat. Wir müssen Senioreneinrichtungen flächendeckend mit WLAN ausstatten, damit die Videotelefonie mit den Enkeln überall möglich wird.”

„Die Digitalisierung darf unsere Gesellschaft nicht spalten“, sagt Anna-Lena Hosenfeld, Geschäftsführerin von „Digital für alle“. Die Initiative ist Ausrichterin des Digitaltags, der 2020 erstmals stattfand.

Zur Umfrage
Im Auftrag des Digitalverbands Bitkom wurden mehr als 1.000 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren im Dezember telefonisch befragt. Die Befragung ist repräsentativ.

Zur Initiative „Digital für alle“ und zum Digitaltag
Ziel des Digitaltags ist die Förderung der digitalen Teilhabe. Der bundesweite Aktionstag soll die Digitalisierung mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten überall in Deutschland erklären, erlebbar machen, Wege zu digitaler Teilhabe aufzeigen und Raum für Dialog schaffen. Der Digitaltag findet dieses Jahr am 18. Juni statt, die Anmeldung von Aktionen ist ab sofort geöffnet unter
www.digitaltag.eu/aktionsanmeldung. Ausrichterin des Digitaltags ist die Initiative „Digital für alle“, der 27 Organisationen und Verbände angehören – unter anderem Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände. Mehr erfahren Sie unter www.digitaltag.eu.

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