Es brodelt in den Küchen: Manfred Kriener liest aus seinem Buch „Leckerland ist abgebrannt“

Ernährung ist Dauerthema, Identitätsstifter und Ersatzreligion. Unsere Esskultur verändert sich rasant. Ob Low Carb und No Carb, Laborfleisch, Insektenragout oder Clean Eating. Verbraucher*innen befinden sich inmitten einer Gemengelage einander widersprechender Trends und Wortneuschöpfungen. Mit seinem Buch „Leckerland ist abgebrannt“ gibt der Berliner Journalist und Autor Manfred Kriener Verbraucher*innen eine Orientierungshilfe. Am 22. Januar 2021 um 19:00 Uhr liest er aus seinem Buch vor.

„Leckerland ist abgebrannt“, das drei Wochen in der Spiegel-Bestsellerliste stand, ist kein klassischer Ratgeber. Manfred Kriener stellt keine Gebote auf, schreibt weder auf noch vor, was wir essen sollen und was nicht. Er hat ein Informationspaket geschnürt, mit dem Verbraucher*innen ihren eigenen Kompass neu justieren und sich selbst ermächtigen, kluge Ernährungsentscheidungen zu treffen. Krieners Buch vermisst in elf Kapiteln die kulinarische Landschaft, mitunter scharf gewürzt, aber immer nahrhaft für Kopf und Bauch. Er beschreibt Orte und Un-Orte unserer Nahrungsmittelerzeugung; er beantwortet, warum Lachse zu Veganern erzogen werden, wann das erste Laborfleisch in den Regalen liegen wird und was Veganer*innen auf dem Oktoberfest machen. Das tut er mit humorigen Zuspitzungen, für die der mehrfach ausgezeichnete Autor bekannt ist.

Slow Food Deutschland lädt alle Verbraucher*innen am 22. Januar 2021 zu einer einstündigen kostenlosen Online-Lesung mit Manfred Kriener ein. Moderiert wird der Abend von Stella Diettrich, der Kriener Rede und Antwort steht.

Veranstaltungsdetails:
• Anmeldefrist: Mittwoch, 20.1. » Zur Anmeldung
• Die Lesung ist kostenfrei; sie findet via Zoom statt. Die Zugangsdaten werden vorab per Email versandt; sie wird ebenfalls Live auf YouTube übertragen.

Über Manfred Kriener:
Manfred Kriener, Journalist und Autor, gehört zur Gründergeneration der Berliner Tageszeitung taz. Später war er Gründungschefredakteur des Slow-Food-Magazins und des Umweltmagazins zeozwei. Er schreibt als freier Journalist über Klima, Umwelt, Essen und Trinken. Kriener selbst ist seit langem mit Slow Food vertraut. Seit 1995 ist er engagiertes Mitglied bei Slow Food Deutschland und Ehrenmitglied von Slow Food International. Er gehört der Fischkommission von Slow Food an und schreibt regelmäßig Beiträge für die internationale Bewegung.

» Weitere Veranstaltungen im Rahmen von Terra Madre Salone del Gusto 

Über den Slow Food Deutschland e.V.

Slow Food ist eine weltweite Bewegung, die sich für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem einsetzt. Der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft, des traditionellen Lebensmittelhandwerks und der regionalen Arten- und Sortenvielfalt sind für Slow Food ebenso wichtig wie eine faire Entlohnung für verantwortungsvoll arbeitende Erzeuger*innen sowie die Wertschätzung und der Genuss von Lebensmitteln.

Slow Food Deutschland e. V. wurde 1992 gegründet und zählt über 85 lokale Gruppen. Insgesamt ist Slow Food in über 170 Ländern mit diversen Projekten, Kampagnen und Veranstaltungen aktiv. Slow-Food-Mitglieder sind Teil einer großen, bunten, internationalen Gemeinschaft, die das Recht jedes Menschen auf gute, saubere und faire Lebensmittel vertritt. www.slowfood.de

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