Klimaschutz: ASEW ist klimaneutral

Die ASEW-Geschäftsstelle ist auch 2019 wieder klimaneutral. Dazu wurden in den letzten Wochen Daten erhoben, ausgewertet und berechnet. Das Ergebnis ist die Grundlage für die Kompensation der 2019 angefallenen Treibhausgasemissionen. Diese erfolgt über zwei Projekte in Indien und Uganda.

286,4 Tonnen CO2-Äquivalente: Das ist das Ergebnis der Bilanzierung der Treibhausgasemissionen, die die Arbeit des ASEW-Teams für das Netzwerk im Jahr 2019 verursachte. Der größte Teil ist dabei dem Veranstaltungsbereich zuzurechnen. „Bei der Organisation der ASEW-Veranstaltungen achten wir seit Jahren darauf, möglichst klimafreundlich zu handeln“, betont Kara Hoffmann, die bei der ASEW den Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit betreut. „So hat die ASEW beispielsweise Umwelt-Pakete von Konferenzhotels gebucht. Dennoch werden auch zukünftig nicht vermeidbare Treibhausgasemissionen bei der Durchführung von Veranstaltungen entstehen, die wir kompensieren.“ Dies geschieht für die Veranstaltungen inklusive Übernachtung, Essen sowie An- und Abreise der TeilnehmerInnen der Jahre 2017 bis 2019 mithilfe von Emissionszertifikaten, die einem Windparkprojekt im indischen Bundesstaat Tamil Nadu zugutekommen.

Auch wenn der Veranstaltungsbereich den größten Posten der Treibhausgasemissionen der ASEW darstellt, ist dieser nicht der einzige. Die Geschäftsstelle stand 2019 für den Ausstoß von knapp 39 Tonnen CO2-Äquivalenten. Hierzu zählten neben dem Energiebedarf auch Dienstreisen, Pendelwege sowie Druckerzeugnisse. Fast 308.000 Kilometer kamen 2019 durch das ASEW-Team auf Dienstreisen zusammen. Über 80 Prozent wurden davon in öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt, die – wenn immer möglich – der PKW-Nutzung vorgezogen werden. Für etwas mehr Emissionen steht, gleichwohl nur eine Strecke von rund 130.000 Kilometern abdeckend, der Arbeitsweg des ASEW-Teams. Das liegt daran, dass hier ein signifikant höherer Anteil mit ÖPNV bzw. dem eigenen PKW zurückgelegt wurde. Immerhin: Auch hier sind etwa 31 Prozent bereits per se klimaneutral. „Besonders erfreulich dabei: 15.832 Kilometer wurden 2019 ins Büro geradelt. Das tut neben dem Klima auch der eigenen Gesundheit gut“, ergänzt Jonas Lepping, der die Daten sammelte und das Ergebnis berechnete. Für viele im ASEW-Team sicherlich erstaunlich ist der Anteil des morgendlichen Kaffees an den Gesamtemissionen. Immerhin rund 1,3 Tonnen CO2-Äquivalente fielen dadurch 2019 an. Dahinter verbergen sich insgesamt 13.200 Tassen Kaffee oder fast 48 Kilogramm CO2-Äquivalente pro Teammitglied!

Wichtig für eine nachhaltige Betrachtung des Themas ist es, jeden einzelnen Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin auf diesem Weg mitzunehmen. Deshalb konnte das ASEW-Team auch über das Projekt zur Klimaneutralstellung der Geschäftsstelle abstimmen. Die Wahl fiel dabei auf ein Projekt in Uganda, dessen Ziel die Finanzierung effizienter Kochöfen ist – was der Entwaldung in der Region zusätzlich entgegenwirkt.

Die Bilanzierung wäre weitgehend wirkungslos ohne Minderungspotentiale zu identifizieren und umzusetzen – und so den eigenen „Unternehmens-Fußabdruck“ zu senken. „Hierfür haben wir uns alle internen Prozesse genau angeschaut,“ so Kara Hoffmann weiter. „Ein Ergebnis davon: Kontinuierlich arbeiten wir am Projekt ‚papierloses Büro‘. Dienstreisen sollen weiterhin und verstärkt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln getätigt werden. Eine Beleuchtungsoptimierung kommt für die ASEW, die Mieter eines Verwaltungsgebäudes ist, ebenfalls in Betracht.“

Das Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit gehört seit der Gründung der ASEW vor mehr als 30 Jahren zur Unternehmens-DNA. Dennoch hat das Pariser Klimaabkommen von 2015 einen zusätzlichen Fokus darauf gerichtet. Mit dem Angebot KLIMAfreundliches Stadtwerk bietet die ASEW dem Netzwerk einen Ansatz, wie der Weg zu einem nachhaltigeren Unternehmen beschritten und dessen Wirkung kommuniziert werden kann. Hierbei steht ASEW-Mitgliedern die Buchung eines kostenfreien Workshops offen.

Darüber hinaus arbeitet die ASEW aktuell an der Etablierung eines neuen Gremiums. Stadtwerke-MitarbeiterInnen, die sich mit den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Unternehmen beschäftigen, sind herzlich zum kostenfreien Erfahrungsaustausch zum Thema Klimaschutz am 28. Januar 2021 eingeladen. Hier diskutieren die TeilnehmerInnen unter anderem über Chancen und Herausforderungen beim Klimaschutz.

Über Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung im VKU (ASEW)

Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) ist mit bundesweit mehr als 300 Mitgliedern das größte deutsche Stadtwerke-Netzwerk für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Die ASEW wurde 1989 aus dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) heraus gegründet. Das Ziel: Eine rationelle, sparsame und umweltschonende Energie- und Ressourcenverwendung zu fördern. Die ASEW berät und unterstützt ihre Mitglieder in diesen Bereichen und entwickelt für sie innovative Produkte und Dienstleistungen, die zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Das Portfolio der ASEW umfasst Produkte für Vertrieb und Kundenberatung, außerdem Seminare und Qualifizierungsangebote sowie eine Kunden- und Fördermittelberatung.

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