„Helga, da bist Du wieder!“

Mit guter Laune, vielen Faustgrüßen, 13 kurzen J70 Rennen sowie 4 SV 14 Rennen ging am Freitag unter grauem Himmel, dafür mit herrlichem Wind, der Helga Cup in die dritte Runde seit seinem Bestehen. Vieles ist anders, vor allem ist vieles reduzierter, aber der Kern ist gleich – der Helga Cup ist auch schon nach einem Tag wieder eine bunte, rührige Regattaveranstaltung nur für Frauen, die auch in diesem denkwürdigen Coronajahr wieder ein breites Forum für das Frauensegeln ist. Gestern abend wurde der Helga Cup offiziell eröffnet – mit Reden und einer keinen Talkrunde, moderiert von Martin Wilhelmi.

Neu ist in diesem Jahr, dass der Helga Cup auch ein Forum für das inklusive Segeln sein will. Zwei prominente Sportlerinnen unterstützen ihn dabei:  Bahnradolympiasiegerin Kristina Vogel als Schirmherrin und Teilnehmerin sowie Kirsten Bruhn, dreifache Paralympic-Champion im Schwimmen, für die der Helga Cup schon die zweite inklusive Segelregatta ist.

Kristina Vogel ist begeistert von der gelebten Inklusion, die sie beim Helga Cup erfährt: „Diversity & Inklusion ist ja 2020 fast schon ein Modeslogan – aber hier ist das nicht so, hier wird Inklusion einfach gelebt“, erklärte sie bei der Eröffnung ihr Engagement als Schirmherrin.

Genau diese authentische, gelebte Diversität und Inklusion betonte auch Sportsenator Andy Grote in seiner Eröffnungsrede, denn der Helga Cup, so Grote setze auch ein gesellschaftliches Zeichen: „Der Helga Cup ist die größte Frauensegelveranstaltung der Welt und hat in der kurzen Zeit seines Bestehens ganz starke Signale schon im Frauensport, im Frauensegelsport, aber auch darüber hinaus gesetzt und in diesem Jahr hat sich der NRV vorgenommen, eben noch ein weiteres starkes Zeichen hinzu zu setzen, und den Inklusionssport weiter nach vorne zu stellen. .. das ist Activ City Spirit pur, dass ist das, was wir in der Stadt wollen“.

Aber auch die Tatsache, dass der NRV in diesen Zeiten überhaupt so eine Sportveranstaltung realisiert, dass er den Mut hat und auch die Mühen nicht scheute ein penibles Hygienekonzept auszuarbeiten und zu realisieren würdigte der Senator: „Es ist ein starkes Signal in den Sport hinein, das weit über den Sport hinaus  wahrgenommen wird“ –

Der Helga Cup  –  eine der wenigen Top Ten Veranstaltungen der Stadt, die in diesem Jahr überhaupt veranstaltet wird – findet noch bis Sonntag in Hamburg auf der Außenalster statt. Knapp 50 reine Frauenteams kämpfen bis dahin un den Einzug ins Finale und dann um den Sieg. Am Samstag und Sonntag werden die Rennen ab 12 Uhr live auf Youtube, sportdeutschland.tv und den social media Kanälen übertragen.

Über den Helga Cup:

Der Helga Cup ist die weltweit größte Frauensegelregatta und hat seit seiner ersten Austragung nicht nur frischen Wind in die Frauensegelszene gebracht, sondern mit seiner breitsportlichen Ausrichtung auch ein neues Bewusstsein für das Frauensegeln in Deutschland geschaffen. Waren es im ersten Jahr über 260 Seglerinnen jeglichen Alters, aus unterschiedlichen Bootsklassen kommend und mit verschiedenen seglerischen Vorkenntnissen gewappnet, kamen 2019 schon fast 400 Frauen aus insgesamt 13 Nationen und quer durch alle Segelbereiche.

Für 2020 hatten Stand April schon über 80 Teams gemeldet bis Covid-19 alles anders machte. An der Helga Cup Corona-Edition 2020 werden nun knapp 50 Teams teilnehmen. Der Helga Cup selbst ist weit mehr als »nur« eine Regatta. Mit bundesweiten Trainingsangeboten und Regattaworkshops ist der Helga Cup eine Initiative, die die Frauen das ganze Jahr begleitet und an deren Ende ein Segelfest mit ganz besonders viel guter Laune und einem ganz speziellen Groove steht. Unter dem Motto #thinkHelga will der Cup segelnde Frauen sichtbar machen, mitsegelnden Frauen Mut machen und nichtsegelnde Frauen fürs Segeln begeistern.

Parallel dazu wurde für 2020 der Helga Cup .Inklusion aus der Taufe gehoben, der als ‚Schwester des Helga Cups‘ neuen frischen Wind in die inklusive Segelszene bringen will.

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