Zur Rose-Gruppe startet 2020 mit kräftigem Wachstum

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– Deutliches Umsatzwachstum in allen Märkten
– Gesetzesentwurf mit geplanter eRezept-Pflicht ab 2022 treibt Digitalisierung in Deutschland voran
– Dank CHF 175 Mio.-Wandelanleihe bereit für beschleunigtes Wachstum

Mit einem Umsatzplus von 15.9 Prozent in Lokalwährung hat die Zur Rose-Gruppe den Wachstumskurs im ersten Quartal 2020 fortgesetzt. Der Umsatz beläuft sich auf CHF 426.6 Mio. (inklusive medpex-Verkäufe[1]). In Deutschland wuchs die Gruppe um 15.5 Prozent inklusive medpex in Lokalwährung und erwirtschaftete einen Umsatz von CHF 263.6 Mio. In der Schweiz vermochte Zur Rose trotz Preissenkungen auf Medikamente den Umsatz um 14.2 Prozent auf CHF 151.2 Mio. zu steigern. Im Segment Europa, das derzeit erst Spanien und Frankreich umfasst, wuchs die Zur Rose-Gruppe um 63.9 Prozent in Lokalwährung. Das Segment steuerte CHF 12.4 Mio. zum Gruppenumsatz bei.

Nachfragezunahme im Versandgeschäft
Seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie nutzen Kunden und Patienten den Versandkanal vermehrt: Die Nachfrage nach Medikamenten und Gesundheitsprodukten hat innerhalb der Gruppe deutlich zugenommen. Auf der anderen Seite verzeichnet Zur Rose aktuell einen Nachfragerückgang im Ärztegeschäft in der Schweiz: Die Verordnung des Bundesrats, wonach nur noch dringende Eingriffe und Therapien vorgenommen werden dürfen, hat dazu geführt, dass viele Ärzte und Praxen ihren Betrieb stark reduzieren oder sogar Kurzarbeit anmelden mussten.

Deutschland: ärztliche Rezepte ab 2022 nur noch elektronisch
Die deutsche Bundesregierung treibt die Digitalisierung konsequent voran: Sie beschloss am 1. April 2020 einen Patientendaten-Schutz-Gesetzesentwurf (PDSG), wonach unter anderem ärztliche Rezepte ab dem 1. Januar 2022 grundsätzlich nur noch in elektronischer Form ausgestellt werden sollen. Das Gesetz soll voraussichtlich vor der Sommerpause vom Bundestag verabschiedet werden und könnte dann nach Zustimmung durch den Bundesrat im Herbst 2020 in Kraft treten.

Finanzielle Flexibilität für Wachstumsinitiativen
Ende März platzierte Zur Rose erfolgreich eine Wandelanleihe in der Höhe von CHF 175 Mio. Mit diesen Mitteln können unter anderem die Markteinführung von eRezept-Lösungen in Deutschland sowie die europäischen Wachstumsinitiativen zur Verbreiterung der Kundenbasis sowie Investitionen in Plattformen und Ökosystem-Partnerschaften beschleunigt werden. Sie ermöglichen auch eine schnelle und flexible Reaktion auf die deutlich gestiegene Versandnachfrage seit Beginn der Covid-19-Krise.

CEO Walter Oberhänsli zu den Herausforderungen im Rahmen der Covid-19-Pandemie: «Wir sind sehr stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gruppenweit tagtäglich bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gehen, um unsere Kundinnen und Kunden schnellstmöglich mit ihren benötigten Medikamenten zu versorgen. Stationäre und E-Commerce-Apotheken sorgen gemeinsam dafür, dass besonders die älteren und oft mehrfacherkrankten Patientinnen und Patienten bestmöglich vor dem Coronavirus geschützt sind – sei es über den Hauslieferdienst oder den Versandweg.»

Ausblick
Die Zur Rose-Gruppe bestätigt den am 19. März 2020 kommunizierten Ausblick. Die Auswirkungen der Covid-19-Krise auf das Geschäft können aktuell noch nicht quantifiziert werden und sind entsprechend im Ausblick nicht berücksichtigt. Insgesamt erwartet die Gruppe durch die globale Krise jedoch eine deutlich schnellere Marktakzeptanz für den Medikamentenversand und digitale Gesundheitsdienstleistungen.

[1] Da das Herauslösen des Versandgeschäfts noch nicht abgeschlossen ist, hatte medpex im ersten Quartal 2020 lediglich einen kleinen Einfluss auf die konsolidierten Umsätze der Zur Rose-Gruppe.

Über die Zur Rose Group AG

Die Schweizer Zur Rose-Gruppe ist Europas grösste E-Commerce-Apotheke und eine der führenden Ärztegrossistinnen in der Schweiz. Darüber hinaus betreibt sie den in Südeuropa führenden Marktplatz für apothekenübliche Gesundheits- und Pflegeprodukte. Das Unternehmen ist international mit starken Marken präsent, unter anderem mit Deutschlands bekanntester Apothekenmarke DocMorris. Zur Rose beschäftigt an ihren Standorten in der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden, Spanien und Frankreich über 1’800 Mitarbeitende. 2019 erwirtschaftete sie einen Umsatz von 1’569 Millionen Franken (inklusive medpex) bei rund 7 Millionen aktiven Kunden in Kernmärkten Europas.

Mit ihrem Geschäftsmodell bietet die Zur Rose-Gruppe eine qualitativ hochwertige, sichere und kostengünstige pharmazeutische Versorgung. Sie zeichnet sich zudem aus durch die stetige Weiterentwicklung digitaler Services im Bereich Arzneimittelmanagement unter Verwendung von KI-gestützten Anwendungen und neuen Technologien. Darüber hinaus treibt Zur Rose die Positionierung als umfassende Gesundheitsdienstleisterin aktiv voran. Mit dem Aufbau einer digitalen Gesundheitsplattform – das Zur Rose-Ökosystem – vernetzt sie Produkte, Dienstleistungen und digitale Services von qualifizierten Anbietern. Die Leistung von Zur Rose wird es sein, diese Angebote zu den Kunden und Patienten zu bringen und eine relevante Selektion vorzunehmen. Ziel ist es, die Menschen lückenlos zu begleiten und zu befähigen, die eigene Gesundheit mit Produkten und digitalen Lösungen optimal zu managen.

Die Aktien der Zur Rose Group AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert (Valor 4261528, ISIN CH0042615283, Ticker ROSE). Weitere Informationen unter zurrosegroup.com.

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