Pflanzen im Nationalpark Harz trotz Corona

Nationalpark-Forstwirt Holger Henze schwingt die Pflanzhacke und setzt mit geübten Handgriffen das kleine Bäumchen, hier eine Aspe, in den Waldboden. Ein Stück Normalität mitten in der Coronakrise. Aber nur ein Stück, denn einiges ist doch anders – im Wald ist es ruhiger, nur wenige Wanderer sind unterwegs und die Forstwirte arbeiten weiter voneinander entfernt, um enge Kontakte zu vermeiden. Das heißt, auch dieser Arbeitsplatz ist einsamer geworden.

Trotzdem wird mit viel Einsatz daran gearbeitet, die Waldentwicklungsziele im Nationalpark Harz weiter umzusetzen. So werden in diesem Frühjahr allein im Nationalparkrevier Bruchberg ca. 50.000 Laubbäume gepflanzt. Ein Teil davon wurde für die geplanten Freiwilligeneinsätze beschafft, die nun in diesem Frühjahr leider ausfallen müssen. Unterstützung erhalten die Forstwirte durch Ranger der Nationalparkwacht, denn die kleinen Bäumchen müssen rasch in die Erde. Der Frost der letzten Tage hat zu Verzögerungen geführt.

In diesem Jahr werden neben Buchen auch sogenannte „Pionierbaumarten“ gepflanzt wie Aspe, Sandbirke, Moorbirke und Weidenarten. Diese Baumarten wachsen schnell und schaffen gerade auf Kahlflächen rasch Schutz für andere Baumarten, die besser in geschützteren Bereichen wachsen. Sie werden auch „Schattbaumarten“ genannt – zu diesen gehört auch die Buche.

Das sind viel der kleinen Schritte, die den Nationalparkwald naturnäher und bunter machen und mehr Artenvielfalt in die Ökosysteme bringen, so Sabine Bauling, Fachbereichsleiterin Wald im Nationalpark Harz. 

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Nationalpark Harz
Lindenallee 35
38855 Wernigerode
Telefon: +49 (3943) 5502-0
Telefax: +49 (3943) 5502-37
http://www.nationalpark-harz.de

Ansprechpartner:
Dr. Friedhart Knolle
Presse, Marketing & Regionalentwicklung
Telefon: +49 (3943) 5502-32
Fax: +49 (3943) 5502-37
E-Mail: knolle@nationalpark-harz.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel