Lackiert, gewachst oder geölt?

Als  zeitloser Klassiker sorgen Parkettböden für eine natürliche und behagliche Wohnatmosphäre. Doch hält der Holzbelag den dauerhaften Belastungen wirklich stand? Diese bange Frage stellen sich viele Bauherren und Renovierer vor allem dann, wenn Kinder noch zuhause wohnen. Bekanntlich geht es gerade im  Familienleben manchmal turbulent zu. Doch es gibt keinen Grund auf den schicken Holzboden zu verzichten. Mit der richtigen Oberflächenbehandlung wird er sogar zum robusten Spielplatz für Kinder, so dass auch mal kleine Bauklötze durch die Gegend fliegen dürfen. Für eine maximale Robustheit wird das Parkett am besten vollflächig auf den Untergrund geklebt.

Zunächst müssen sich Bauherren und Renovierer klar werden, was sie von ihrem Holzboden erwarten: wie stark er beansprucht werden soll, welche Optik sie sich wünschen und welchen Pflegeaufwand sie in Kauf nehmen wollen. Dann bieten sich grundsätzlich drei Methoden zur Oberflächenbehandlung an: Versiegeln, wachsen oder ölen.

Die robusteste und langlebigste Form der Oberflächenbehandlung ist die Versiegelung des Holzes. Dabei wird der Lack in mehreren Schichten auf das zuvor gereinigte und geschliffene Parkett aufgetragen. So entsteht eine glatte Verschleißschicht, die Feuchtigkeit und Schmutz abweist, aber auch gegen kleine Kratzer schützt. Dabei sollten jedoch nur lösungsmittelfreie Produkte verwendet werden. Das Ergebnis ist ein stilvolles und repräsentatives Wohnambiente. Und wer weiß – vielleicht wird der frisch versiegelte und glänzende Holzboden auch mal spontan zum Tanzparkett für Ehepaare oder frisch Verliebte. Auch Putzmuffel dürfen sich freuen, denn der Holzbelag ist leicht zu pflegen. Es genügen Staubsauger, Besen und hin und wieder ein feuchter Schwamm. Wichtig: Vor der Lackbehandlung den Boden gründlich reinigen und abschleifen! Nachteil des versiegelten Parkettbodens: Der ursprüngliche Holzcharakter geht etwas verloren.

Wer die rustikale, natürliche Ausstrahlung des Holzes genießen möchte, ölt sein Parkett. Anders als beim Lackieren entsteht bei dieser Oberflächenbehandlung keine glatte Schutzschicht. Stattdessen wird das Holz durch das eindringende Öl imprägniert. Die Poren des Holzes bleiben aber teilweise geöffnet, so dass der Boden weiter atmen kann. Das wirkt sich positiv auf das Raumklima aus.  Geöltes Parkett ist allerdings etwas empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit sowie Verunreinigungen und dementsprechend etwas pflegeaufwändiger. Es muss auch regelmäßig nachgeölt werden, damit die Poren des Holzes gefüllt bleiben.

Den Holzbelag zu wachsen, ist eine weitere Behandlungsmethode. Dadurch erhält der  Boden nicht nur einen seidigen Glanz, es entsteht auch eine weiche Oberfläche, auf der man am liebsten Barfuß gehen möchte. Das Wohnambiente wird somit deutlich aufgewertet. Gegenüber geöltem Parkett zeigt sich die Wachsvariante weniger empfindlich, dafür aber rutschiger. Aber egal für welche Oberflächenbehandlung sich Bewohner letztlich entscheiden, damit sie lange Freude am Parkett haben, sollte dieses auf jeden Fall vollflächig festgeklebt werden. Dadurch wird es nicht nur robuster, sondern auch langlebiger. Die Dielen sind unverrückbar fixiert, so dass der Parkettboden mehrmals zügig und vor allem gleichmäßig abgeschliffen werden kann. Auch der Tritt- und Raumschall wird reduziert, und im Fall einer Fußbodenheizung gelangt die Wärme viel schneller in den Raum, weil keine isolierende Luftschicht zwischen Untergrund und Parkett besteht. Ratschläge gibt einem hierzu auch stets der Parkettleger.

Fazit: Die Investition in Parkett lohnt sich. Es lässt sich mehrmals renovieren und kleinere Reparaturen kann jeder selbst durchführen. Die anspruchsvolle Oberflächenbehandlung sollte aber besser ein Fachmann vornehmen. Er weiß zum Beispiel ganz genau, welches Öl, Wachs oder welcher Lack sich am besten für den jeweiligen Holzboden eignet. Bauherren sollten bei der Wahl darauf achten, dass die Produkte das Emicode-Siegel haben. Dann ist gewährleistet, dass die Emissionen minimal sind und die Raumluft unbelastet bleibt.

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