Intermodale Transportketten über den Hafen Rostock funktionieren weiter

Auf dem Rostocker Terminal für den Kombinierten Verkehr (KV), der Rostock Trimodal GmbH (RTM), sind im Monat März 8.806 Ladungseinheiten – und damit so viele wie noch nie zuvor in einem Monat umgeschlagen worden.

Intermodale Transportketten haben einen hohen Stellenwert im Umschlaggeschehen des Rostocker Überseehafens. Der Umschlag der kombinierten Ladeeinheiten erfolgt im Rostocker Hafen durch RTM, ein Gemeinschaftsunternehmen der EUROPORTS Germany, Kombiverkehr und ROSTOCK PORT. Die Anzahl der durch RTM umgeschlagenen Einheiten erlebt seit Jahren einen nahezu steten Aufwärtstrend. Diese Entwicklung setzte sich in Rostock auch im aktuellen Jahr, selbst nach Einsetzen der Corona-Krise fort.

Natürlich wird auch die derzeitige Krise Rückgänge in diesem Umschlagsegment verursachen – allerdings etwas zeitverzögert. So sind im Monat April nach derzeitigem Stand, Rückgänge durch ausgelegte Züge zu erwarten. Nichtsdestotrotz beweist die noch nie erreichte Anzahl umgeschlagener Einheiten des Kombinierten Verkehrs im Monat März die Krisenfestigkeit dieses Transportsystems. Während sich beispielsweise an den europäischen Landesgrenzen mitunter lange Staus durch wartende Lkw bildeten, ist unter diesen Umständen die Kombination der Verkehrsträger Schiene, Straße und See von Vorteil. Karsten Lentz, Geschäftsführer der EUROPORTS Germany GmbH betont: „Der Umschlag intermodaler Ladeeinheiten kann durch das Team der RTM sichergestellt werden. Dabei werden flexible Lösungen für die Kunden gesucht und gefunden, auch in diesen turbulenten Zeiten.“

Die ROSTOCK PORT GmbH baut die Terminalkapazitäten dem Bedarf entsprechend weiter aus. Die Stärkung des umweltfreundlichen Verkehrsträgers Schiene nimmt einen wichtigen Stellenwert in der Strategie des Hafens ein. Dr. Gernot Tesch, Geschäftsführer der ROSTOCK PORT GmbH erklärt: „Ein Schlüssel der Attraktivität von Hafenstandorten liegt in noch besseren Bahnangeboten. Der Eisenbahnhafen Rostock mit seinen rund 54 Kilometer langen Gleisen im Hafengebiet wie auch dem vorgelagerten Rangierbahnhof mit weiteren 180 Kilometer Gleislängen ist dafür prädestiniert. Die ROSTOCK PORT GmbH wird in Zusammenarbeit mit der DB Netz AG auch zukünftig dem Bedarf entsprechende Terminalkapazitäten bereitstellen, sowohl beim kombinierten als auch konventionellen Bahnverkehr.“

Der Überseehafen Rostock konnte bereits Anfang April mit der Ankunft des ersten Zuges von DB Cargo Eurasia mit chinesischen Containern die zunehmende Attraktivität des Standortes für kombinierte Verkehrslösungen aufzeigen.

Ab Rostock verkehren im Kombinierten Verkehr wöchentlich 31 Intermodal-Verbindungen von und nach Verona (16), Cervignano (2), Brünn (3), Lovosice (5), Curtici (1), Wuppertal (3), Halle / Schkopau (1).

Weitere Informationen: www.rostock-port.de/schiffsverkehr/kombinierter-ladungsverkehr.html

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