Evangelische Akademie Bad Boll sagt weitere Veranstaltungen ab

Die Evangelische Akademie Bad Boll verlängert die Absagen ihrer Veranstaltungen bis zum 15. Juni 2020. Und das Evangelische Tagungszentrum Akademie Bad Boll bleibt vorerst bis 03. Mai 2020 geschlossen.

„Die aktuelle Corona-Krise ist leider noch nicht vorbei; vielmehr werden wir als Akademie auch weiterhin unter veränderten Bedingungen zu wirken haben. Und möglicherweise auch verändert aus dieser Krise hervorgehen“, so das Zwischenfazit des Akademiedirektors Professor Dr. Jörg Hübner. Doch er sei dankbar und stolz, dass die Mitarbeitenden der Akademie auch in solchen Krisenzeiten weiterhin wunderbar kollegial zusammenhalten.

Das Wohl aller Mitarbeitenden und Gäste ist das wichtigste Gut der Akademie. Zu deren Schutz hatte die Akademieleitung umgehend ab 15. März, der ersten Phase der Corona-Krise, entsprechende Maßnahmen ergriffen und zunächst bis zum 19. April alle Tagungen abgesagt. Auch die Mitarbeitenden arbeiten seit März von zuhause aus und dies wird bis zum 03. Mai weiterhin so bleiben.

Die Absage aller Tagungen der Akademie wird nun aufgrund der aktuellen Lage zum Schutz der Akademiegäste zunächst bis zum 15. Juni verlängert. Auch die Evangelische Landeskirche Württemberg hat vergleichbare Handlungsempfehlungen für andere Bildungseinrichtungen beschlossen. Allerdings gelten für die Tagungszentren aufgrund der Vorgaben des Landes davon abweichende zeitliche Fristen, so auch für das Tagungszentrum Akademie Bad Boll. Entsprechend bleibt dieses vorerst bis 03. Mai geschlossen.

Aktuell werden im Akademie-Verwaltungsgebäude in Bad Boll die Hygienemaßnahmen weiter vorangebracht. Damit werden die notwendigen Bedingungen geschaffen, dass die gesamte Belegschaft ab voraussichtlich Anfang Mai stufenweise ihre Tätigkeit wieder vor Ort in der Akademie aufnehmen kann. Geschäftsführer Achim Ganßloser konkretisiert einige der umzusetzenden Maßnahmen: „Es wird im Verwaltungsgebäude ein Bewegungsmanagement mit entsprechenden Auszeichnungen angebracht. Beratungsrunden mehrerer Kolleg_innen finden ausschließlich in Räumen statt, in welchen ein Abstand von zwei Metern zwischen den Mitarbeitenden gewährleistet werden kann. Und spezifische Schutzmasken müssen angeschafft werden, denn das Tragen dieser ist dann im Verwaltungsgebäude verpflichtend.“

Wohin diese Krise die Akademie führen wird und welche weiteren Veränderungen anstehen, lässt sich derzeit nur erahnen. „Wir vertrauen auf die Kollegialität und Solidarität, die wir bisher erleben durften“, äußert sich Akademiedirektor Hübner zuversichtlich und „wir hoffen, dass wir ab dem 15. Juni 2020 bis zum Beginn der Sommerferien wieder erste Tagungen mit maximal 30 Personen durchführen können.“

Die Vorbereitungen dafür werden seit dem 15. März bereits getroffen: Es wurde umgeplant, sich neu aufgestellt und neue Prioritäten gesetzt, damit der Tagungsbetrieb umgehend wieder aufgenommen werden kann, sobald das „Go“ von Bund, Land und Landeskirche kommt. Bis dahin sind die Studienleitenden weiterhin über die sozialen Kanäle der Akademie mit der Öffentlichkeit in Kontakt. Sie verfassen Kommentare zu aktuellen Themen, welche auf der Akademiewebseite veröffentlicht werden, neue digitale Formate werden erprobt und die Tagungen im Jahr 2021 werden bereits vorbereitet.

Über Evangelische Akademie Bad Boll

"Im Dialog: Gesellschaft gestalten" – das ist Antrieb und Ziel der Aktivitäten der Evangelischen Akademie Bad Boll. Ihre Tagungen und Veranstaltungen machen Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kirche zum Thema und bringen Menschen, Gedanken und Positionen zusammen. Rund 10.000 Gäste besuchen jedes Jahr die mehr als 150 Tagungen der Evangelischen Akademie Bad Boll. Die älteste kirchliche Akademie Deutschlands feiert 2020 ihr 75-jähriges Bestehen.

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