Eine Woche Transparenz

Das Institut für Medienverantwortung ruft auch in diesem Jahr zur bundes­weiten Initiative für Medientransparenz auf. Alle Medien sind aufgefordert das Ent­stehen ihrer Beiträge kurz zu erläutern. Das folgt der Annahme, dass mehr Transparenz beim journalistischen Arbeiten die Qualität der Medienprodukte für Nutzer besser einschätzbar macht. Die Kurzbeschreibung kann auf die Online-Fassungen der publi­zierten Bei­träge beschränkt sein.

Während der 20. Kalenderwoche sollen Sie einigen selbst gewählten Medien­berich­ten folgende Kurzinfos vorschalten: etwa „gekürzte Agenturmeldung, Foto aus dem Archiv“; „Korrespondentenbericht mit Fotos von…, redaktionell bearbeitet, um Inter­view ergänzt“ und dergleichen mehr. Einblicke in das Zustandekommen von Bericht­erstattung hat den pädagogischen Effekt Medien besser zu ver­stehen, Mythen über Arbeitsweise und Beeinflussung abzubauen, sowie die Menschen mehr über journa­listische Berufe wissen zu lassen. Wenn für die Leser, Hörer und Zuschauer das Geschehen hinter den Medienprodukten durch­schaubarer wird, wächst Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Davon können alle beteiligten Akteure – Medienschaffende und ihre jeweiligen Organe, sowie Mediennutzer und die demokratische Öffentlichkeit – nur profitieren.

Dieser aktive Beitrag der Medien dient dazu, dass sie wieder mehr als Interakteure an öffentlichen Diskursen wahrge­nommen werden und nicht als verschworene Black­box. Die Aufmerksamkeit der Mediennutzer erhöht sich zudem, wenn sie sich als aktiv Teilnehmende und ernst genommen fühlen.

 

Die Woche der Transparenz 2020 findet in der KW 20 vom 11. bis 15. Mai statt.

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