DZT und amerikanische Reiseindustrie arbeiten bereits an Recovery-Maßnahmen für den Quellmarkt USA

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) und ihre US-amerikanischen Partner arbeiten systematisch daran, den touristischen Verkehr aus den USA nach Deutschland nach der Corona-Krise und nach Aufhebung der Reisebeschränkungen rasch wieder zu beleben. Die USA sind mit fast sieben Millionen Übernachtungen und einem Marktanteil von 7,8 Prozent (2019) wichtigster Quellmarkt für den deutschen Incoming-Tourismus in Übersee und belegen Platz 3 im Ranking aller Quellmärkte für Deutschland. Diese Position ist das Ergebnis einer langfristig angelegten strategischen Marktentwicklung: in den letzten zehn Jahren stieg die Zahl der Übernachtungen aus den USA um 46 Prozent.

Neben der Umsetzung ihrer weltweiten Kampagnen realisiert die DZT alljährlich zahlreiche marktspezifische Aktionen für den US-Markt, darunter Social Media-Aktivitäten und Kooperationen mit dem Trade.

Zu den zentralen Elementen der DZT-USA-Marktbearbeitung zählt der intensive Austausch mit Spitzenvertretern der US-Reiseindustrie. Mit dem ‚US-Advisory Board Workshop‘ bietet die DZT jährlich in Zusammenarbeit mit wechselnden deutschen Gastgeberdestinationen die Möglichkeit, mit den Top Shots der US-Reiseindustrie im Rahmen eines Industry Meet ups zusammenzukommen. Die Veranstaltung bietet rund 80 Vertretern deutscher Reiseunternehmen und -organisationen eine Plattform, sich mit den CEOs und Top-Managern von Reiseveranstaltern, Consortias, der Reiseplattform tripadvisor sowie vom USTOA und LH und raileurope (mobility) in TED-Talks, Panels und individuellen Gesprächen über Angebot und Nachfrage aus amerikanischer Sicht auszutauschen.

„Trotz des derzeitigen Lockdowns bleiben wir über unsere virtuelle Kampagne #DiscoverGermanyFromHome im aktiven Dialog mit den Konsumenten“, erklärt Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT. „Für die Partner der Reiseindustrie planen wir weiter die Umsetzung des diesjährigen US-Advisory Board Workshops – diesmal in Stuttgart am 20. Oktober 2020. Wir sind zuversichtlich, dass der amerikanische Markt sich nach Lockerung der Reisebeschränkungen in den Jahren 2021 und 2022 wieder erholen und weiteres Potenzial entfalten wird. Darin bestätigen uns die Statements wichtiger Partner aus den USA, die uns in den letzten Tagen erreichten.“

Terry Dale, CEO and President des Reiseverbandes USTOA führt dazu aus: „2018 haben wir den Sprung Deutschlands vom 15. auf den 3. Platz in der ‚hot destination list‘ von PriceWaterhouseCoopers erlebt… Die starke und verlässliche Partnerschaft zwischen der USTOA und unseren deutschen Freunden wird diese Krise überstehen…“

Steve Born, Vice President Marketing der Reiseveranstaltergruppe ‚Globus Family of Brands‘ ergänzt: “Die letzten Wochen stellen die größte Herausforderung dar, die die globale Tourismusindustrie je erlebt hat… aber während wir dem Sturm trotzen, gibt es gute Gründe, nach vorn zu sehen und die Grundlagen für erneutes Wachstum zu schaffen.“

Jennifer Tombaugh, President des traditionsreichen Spezialveranstalters Tauck ist beeindruckt vom zielgerichteten Kampf Deutschlands gegen Covid 19: „Ich bin überzeugt, dass Deutschland eine der ersten Destinationen in Europa sein wird, die wieder für Reisende geöffnet werden… Vielleicht liegt es daran, dass wir ein großes Interesse an Reisen im Herbst und zu den Weihnachtsmärkten verzeichnen… und wir sehen bereits jetzt eine rege Nachfrage nach den verschobenen Passionsspielen Oberammergau im Jahr 2022.“

Unter https://www.germany.travel/… können deutsche Reiseunternehmen ab sofort ihr Interesse an einer Teilnahme am US-Advisory Board Workshop anmelden. Sollte eine physische Durchführung zum jetzt geplanten Termin noch nicht realisierbar sein, wird die DZT ein alternatives virtuelles Format anbieten.

Hintergrund:
Deutschlands Incoming-Tourismus ist infolge der Corona-Krise innerhalb weniger Wochen praktisch zum Stillstand gekommen. Reisebeschränkungen betreffen sowohl die Einreise nach Deutschland als auch die Ausreise aus den wichtigsten Quellmärkten. Eine Entspannung der Situation ist erst möglich, wenn die administrativen Maßnahmen sowohl auf Destinations-, als auch auf Quellmarktseite eine wirtschaftliche Wiederaufnahme des Reisebetriebes ermöglichen.

Über Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT)

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) ist das nationale „Tourist Board“ Deutschlands mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Sie vertritt das Reiseland Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und wird von diesem aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die DZT entwickelt und kommuniziert Strategien und Produkte, um das positive Image der deutschen Reisedestinationen im Ausland weiter auszubauen und den Tourismus nach Deutschland zu fördern. Dazu unterhält sie weltweit 31 Ländervertretungen. Nähere Informationen finden Sie in unserem Online-Pressecenter unter www.germany.travel/presse.

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