HELD DER STRASSE FEBRUAR 2020: Hans Bendiks rettet Handwerker aus umgestürztem Auto

Für AvD und Goodyear ist er „Held der Straße“ des Monats Februar 2020
Der Rentner aus Rheinland-Pfalz handelt durchdacht und mutig
AvD und Goodyear suchen Monat für Monat selbstlose Heldinnen und Helden

Hans Bendiks stieß Ende Februar auf der Ringstraße in Baumholder auf einen umgekippten Transporter. Der 73-Jährige half zwei Heizungsmonteuren, sich aus dem umgekippten Fahrzeug zu befreien. Für seinen durchdachten und mutigen Einsatz haben der Automobilclub von Deutschland (AvD) und Goodyear Hans Bendiks aus Baumholder zum „Held der Straße“ des Monats Februar 2020 gekürt.

Hans Bendiks befuhr am Mittwoch, den 26.02.2020, nachmittags mit seinem Auto die Ringstraße in seinem Heimatort Baumholder. Auf der Höhe der Kreuzung Kuseler Straße fiel ihm ein umgekippter Transporter mitten auf der Fahrbahn auf: „Dieser weiße Kleintransporter blockierte meinen Fahrstreifen. Es waren weder Warndreieck noch Polizei oder Feuerwehr zu sehen. Das und die Tatsache, dass der Quer- und Gegenverkehr auf der Kreuzung einfach weiterlief, machten mich stutzig. Die Autos fuhren an dem umgestürzten Fahrzeug einfach vorbei“, so der 73-Jährige: „Dass da noch Personen drinnen waren, schien mir unvorstellbar. Ich musste nachsehen und parkte meinen Wagen dafür etwa 15 Meter weiter am Straßenrand.“

An der Unfallstelle angekommen, realisierte Hans Bendiks, dass sich tatsächlich noch jemand im umgekippten Transporter befand: „Als ich mich der Stelle näherte, erkannte ich zunächst nur einen, noch recht jungen Menschen in dem Fahrzeug, das augenscheinlich zu einer Heizungsbaufirma gehörte“, so der Rentner: „Das Erste was mir in den Sinn kam, waren Gasflaschen. Heizungsmonteure führen diese durchaus im Auto mit und damit herrschte aus meiner Sicht Explosionsgefahr – zumal der Motor noch lief. Ich schrie dem jungen Mann zu: ‚Komm da raus, sofort!‘ Ich dachte noch dazu daran, dass ich mit einem Wagenheber aus meinem Auto eine Scheibe einschlagen könnte, wenn er es selbst nicht hinausgeschafft hätte. Er kletterte aber nach oben aus der Fahrertür heraus und stand dann wie angewurzelt auf dem Fahrzeug. Er zitterte und ich ermunterte ihn, sich auf die Kante zu setzen und dann die gut zwei Meter nach unten auf die Straße in meine Arme fallen zu lassen. Nachdem dies gelang und ich ihn etwas beruhigen konnte, dachte ich, dass dieser nicht der Fahrer des Wagens sein konnte. Er erschien mir dafür zu jung. Ich schaute nochmal genau zum Transporter und sah tatsächlich noch eine weitere ältere Person. Ich rief dem Mann eindringlich zu: ‚Mach schnell den Motor aus!‘ Nachdem er dies nach einigem Zögern vollbracht hatte kam er auch oben zur Tür herausgeklettert, blieb dann jedoch oben länger wie in Schockstarre stehen. ‚Komm, du musst runterspringen!‘, rief ich ihm nachdrücklich zu, was er schlussendlich dann auch tat.“

Erst im Nachhinein konnte sich Bendiks die Entstehung der Situation erklären: „Nachdem sich auch die zweite Person befreit hatte, sah ich noch einen blauen Transporter, welcher offensichtlich den abbiegenden Wagen der Monteure getroffen hatte und geradeaus weiter über eine kleine Mauer hinabgestürzt war. Als ich festgestellt hatte, dass bei dem blauen Fahrzeug bereits Menschen halfen, konzentrierte ich mich auf die weitere Absicherung der Unfallstelle.“

Die „Arbeit“ war für den 73-jährigen Rentner also noch nicht getan: „Die beiden Monteure waren nun in Sicherheit, allerdings stand das Fahrzeug noch immer mitten auf der Straße. Deswegen leitete ich die ankommenden Autos an dem Transporter vorbei. Ein Herr, der an dem Unglücksort vorbeigekommen war, hatte bereits die Polizei verständigt. Das war ein Glück, denn ich hatte mein Handy nicht dabei. Hilfsbereit war auch die Bundeswehr. Diese kam zufällig mit einem Transportpanzer vorbei und bot ihre Unterstützung an, welche ich jedoch in dem Moment nicht mehr in Anspruch nehmen musste. Auch ein Fahrzeug einer hiesigen Baufirma hielt an und die Männer fragten, ob ich zurechtkommen würde. Dann traf die Polizei ein, bedankte sich bei mir und übernahm alles Weitere.“

Für seinen umsichtigen und selbstlosen Einsatz verleihen der Automobilclub von Deutschland (AvD) und Goodyear Hans Bendiks den Titel „Held der Straße“ des Monats Februar 2020.

Der AvD und Goodyear suchen Monat für Monat mutige und selbstlose Heldinnen und Helden wie Hans Bendiks. Unterstützt wird die Aktion unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministeriums von der Zeitschrift TRUCKER.

AvD – Die Mobilitätsexperten seit 120 Jahren

Als traditionsreichste automobile Vereinigung in Deutschland bündelt und vertritt der AvD seit 1899 die Interessen der Autofahrer. Mit seiner breiten Palette an Services wie der weltweiten Pannenhilfe, einschließlich einer eigenen Notrufzentrale im Haus, weltweitem Auto- und Reiseschutz, Fahrertrainings und attraktiven Events unterstützt der AvD die Mobilität seiner Mitglieder und fördert die allgemeine Verkehrssicherheit. Das Gründungsmitglied des Automobilweltverbandes FIA betreut seine rund 1,4 Millionen Mitglieder und Kunden ebenso persönlich wie individuell in allen Bereichen der Mobilität und steht für Leidenschaft rund ums Auto.

Über AvD Automobilclub von Deutschland

AUTOMOBILCLUB VON DEUTSCHLAND e.V. – AvD –
– Unternehmenskommunikation / Presse –
Goldsteinstraße 237
60528 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 6606 301
www.avd.de

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

AvD Automobilclub von Deutschland
Goldsteinstr.237
60528 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 6606-0
Telefax: +49 (0)69 6606-789
http://www.avd.de

Ansprechpartner:
Herbert Engelmohr
PR / Öffentlichkeit
Telefon: +49 (0)69 6606-368
E-Mail: herbert.engelmohr@avd.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel