Corona: Coface kappt Bürokratie

Der internationale Kreditversicherer Coface lockert temporär im Kontext der Corona-Krise einzelne vertragliche Regelungen für Kunden. „Wir wollen damit unsere Kunden entlasten. Wir wissen natürlich, dass die Unternehmen derzeit primär ihr operatives Geschäft zu managen haben, um ihr Unternehmen durch die Krise zu manövrieren“, erklärt Katarzyna Kompowska, Regional CEO der Coface für Nordeuropa.

So wird die Frist für die Benachrichtigung über überfällige Zahlungen (Notification of Overdue Account) um 60 Tage verlängert. Darüber hinaus räumt Coface vorübergehend eine größere Flexibilität im Vertragsmanagement ein. Coface appelliert in diesem Zusammenhang an die Unternehmen, das sorgfältige Risikomanagement auf keinen Fall zu vernachlässigen. Risikovermeidung und Schadensbegrenzung müssten weiter im Fokus bleiben.

Jochen Böhm, Underwriting Director der Coface für Nordeuropa, hat in seiner langjährigen Erfahrung als Risikoexperte schon einige Krisen erlebt. Diese jetzt hat aber auch für ihn eine neue Dimension. „Es ist beispiellos, was wir gerade erleben mit ungewissem Ausgang. Parallelen zu 2008/2009 sind auch nur bedingt möglich“, erklärt Jochen Böhm. Auf der Risikoseite sei die Lage bezogen auf Länder und Branchen komplex. „Die aktuellen Auswirkungen der Corona-Krise auf Liefer- und ganze Wertschöpfungsketten treffen auf die wegen der politischen Risiken ohnehin schon angespannte Lage.“ Vorhersagen auf die konkrete Entwicklung von Insolvenzen und Schäden in der Kreditversicherung seien derzeit seriös nicht möglich. „Sicher ist nur: Beides wird steigen.“

Coface arbeitet intensiv an der individuellen Betrachtung der steigenden Risiken in Ländern und Branchen. „Konkrete Maßnahmen, insbesondere die Anpassungen von Limiten, nehmen wir selektiv vor“, sagt Jochen Böhm. „Wir entscheiden praktisch jeden Tag neu und behalten einen kühlen Kopf. Das globale Netzwerk der Coface-Gruppe funktioniert gut und ist stabil. Ich denke, das ist eine wichtige Botschaft für unsere Kunden.“

Das unterstreicht Katarzyna Kompowska: „Coface hat in kürzester Zeit den Geschäftsbetrieb auf mobiles Arbeiten umgestellt. Weltweit, auch in Deutschland, sind fast alle Mitarbeiter im Homeoffice. Alle Systeme funktionieren, so dass die Kundenbetreuung gewährleitet ist. Das hat, neben der Gesundheitsvorsorge für die Mitarbeiter, im Moment oberste Priorität.“

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