Die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) begrüßt prinzipiell die Klimaschutzforderungen, warnt aber vor einem damit verbundenen übertriebenen und überzogenen Aktionismus zu Lasten des Industriestandortes Deutschland

Die CGM begrüßt grundsätzlich die Initiativen, die die Fridays-for-Future-Bewegung zu Beschleunigung der Umsetzung der Co2-Reduktionsprogramme ergreift, ist aber zunehmend besorgt wegen der damit einhergehenden autoritären Argumentationsweise sowie den oftmals unrealistischen Zielvorstellungen. Dies gefährdet inzwischen am Wirtschaftsstandort Deutschland mehrere hunderttausend Arbeitsplätze. Daher müssen die Klimaaktivisten bei ihren Aktionen und Forderungen unbedingt auch die sozialen und wirtschaftlichen Belange derjenigen Menschen mitberücksichtigen, deren Existenzen vom sicheren Fortbestand der Arbeitsplätze in der Autoindustrie und im Energiebereich abhängen.

Adalbert Ewen, Bundesvorsitzender der CGM

Über die Frage, welches der bessere und schnellere Weg zur Beschleunigung der Reduktion der Co2Emissionen ist, kommt es zunehmend zu ideologischen Auseinandersetzungen. Inzwischen ist der Streit, welches der beste Weg zur Rettung des Weltklimas ist, voll entbrannt. In dieser Situation wird es nun entscheidend darauf ankommen zu verdeutlichen, worauf unsere Wirtschaftsleistung und damit unser Wohlstand basieren und wie wir aus dieser Betrachtung heraus zugleich auch eine effiziente Umwelt- und Klimapolitik betreiben können. Derzeit aber scheinen ideologische Argumentationen und der Ruf nach autoritären Reglementierungen des Gesetzgebers die Oberhand zu gewinnen. Die notwendigen Transformationsprozesse zu Verbesserung der Co2-Bilanz müssen jetzt ganz entschieden angegangen, beaufsichtigt und politisch begleitet werden, dürfen aber auch nicht in unserer Gesellschaft zu unkontrollierbar sozialen Verwerfungen führen.

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