Von Hann.Münden über Hamburg bis Hanoi – Borkenkäfer-Bäume reisen auf Containerschiffen nach Übersee
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Donnerstag, März 5, 2026
„Wir sind froh über jeden Stamm, der aus dem Wald abgefahren wird“. Sagt Ralf Krüger. Der Forstamtsleiter aus dem Niedersächsischen Forstamt Clausthal sorgt sich um die riesigen Holzmassen, die noch immer im Wald auf den Abtransport und die Verarbeitung in den Werken warten. „Im Frühjahr rechnen wir mit weiteren Schäden durch Borkenkäferfraß. Dann brauchen wir freie Kapazitäten auf unseren Lagerplätzen“. Berichtet Krüger. Bleiben die Borkenkäfer-Bäume unaufgearbeitet im Wald zurück, verrottet das wertvolle Holz und die morschen Stämme erschweren und gefährden die Wiederaufforstung der Schadensflächen.
Die Niedersächsischen Landesforsten bereiten sich schon jetzt auf den erwarteten Großangriff der Insekten ab Mitte April vor. Der reguläre Einschlag von gesunden Nadelbäumen wurde nach dem Sturm Friederike gestoppt. Den gesamten Winter über fällen Waldarbeiter mit Hilfe forstlicher Unternehmen aus der Region abgestorbene Fichten. Ab März werden Maschinen, Fahrzeuge und Mitarbeiter aus ganz Niedersachsen zusammengezogen, um in den südlichen Landesteilen schlagkräftige Einsatztruppen vorzuhalten. Die Forstämter in den nördlichen Regionen haben ihre Unterstützung zugesagt, um die von Borkenkäfern geplagten Kolleginnen und Kollegen in Südniedersachsen im Frühjahr zu unterstützen. Bis dahin sind dann alle Containerschiffe aus dem Hamburger Hafen ausgelaufen, hofft Krüger.
Niedersächsische Landesforsten
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