Verlustgefahr mit Sofortrente: Wer richtig rechnet, macht mehr aus seinem Geld

Ältere Sparer entscheiden sich gern für eine Sofortrente, weil ihnen die Versicherung lebenslange Zahlungen garantiert. Doch die Rechnung geht selten auf, denn nur wenige Versicherte erreichen das kalkulierte Lebensalter. Es gibt bessere Lösungen.

Auf den ersten Blick hört sich eine Sofortrente gegen Einmalbetrag verlockend an: Man überweist einen größeren Kapitalbetrag an eine Versicherung und erhält im Gegenzug lebenslang eine monatliche Rente. Doch wer richtig rechnet, stellt schnell fest, dass sich die Sofortrente nur dann lohnt, wenn man sehr alt wird.

Beispiel: Herr Fröhlich schließt mit 65 Jahren eine Sofortrente über 200.000 Euro ab. Er vereinbart mit seiner Versicherung eine Rentengarantiezeit über zehn Jahre, das heißt über seinen Tod hinaus erhalten Angehörige für die vereinbarte Zeitdauer weiterhin Geld. Das Problem: Bei einer garantierten Monatsrente von rund 650 Euro müsste Herr Fröhlich über 90 Jahre alt werden, um in die Gewinnzone zu kommen. Erst dann nämlich ist der eingezahlte Betrag an ihn zurückgeflossen und er erzielt eine positive Rendite. Stirbt er vorher, ist die Sofortrente ein Verlustgeschäft. Das gilt auch, wenn Angehörige noch eine Zeit lang Garantieleistungen aus dem Vertrag erhalten.

Die Sofortrente ist eine Wette auf ein langes Leben. „Seine Alterseinkünfte sollte man nicht mit einer Wette absichern“, mahnt Tom Friess, Geschäftsführer des VZ VermögensZentrums. Vielmehr sollten Vorsorgesparer ihr Kapital fürs Rentenalter so anlegen, dass es ihnen flexibel und dauerhaft ein sicheres Zusatzeinkommen gewährt. „Mit einer Sofortrente erreicht man das nur zum Teil“, warnt Friess. Ist das Geld erst einmal bei der Versicherung, komme man nämlich kaum noch an sein Vermögen heran, und auch das Vererben sei nur in bestimmten Fällen möglich.

Bessere Leistungen durch Etappenrente

Der Markt bietet bessere Lösungen. „Ertragstärker und flexibler als die Sofortrente ist zum Beispiel die Etappenrente“, erklärt der Vermögensexperte. Sie ermöglicht neben regelmäßigen Auszahlungen auch Kapitalentnahmen und Einzahlungen außer der Reihe. Bei einem gesunden Verhältnis von Kapitalstock und Rentenzahlung können Vorsorgesparer ihr Vermögen langfristig erhalten und an Angehörige weitervererben.

Das Geheimnis der Etappenrente steckt in seiner Anlagestrategie. Anders als bei einer Versicherung fließt das Vermögen hier in verschiedene Investmenttöpfe, die Etappenweise bewirtschaftet werden. Zu Beginn legen Sparer die Höhe der gewünschten Zusatzrente fest. Auf dieser Basis entwickeln Finanzexperten eine Anlagestrategie, die sämtliche Entnahmewünsche berücksichtigt. Entsprechend der Vorgaben wird das verfügbare Geld am Kapitalmarkt investiert. Dabei wird das Vorsorgevermögen in einen Verbrauchsteil und einen Wachstumsteil aufgeteilt. Der Verbrauchsteil stellt die Zusatzrente sicher, der Wachstumsteil sorgt für Rendite. Im Wachstumsteil wird auch in Aktien investiert. Ein solches Anlagekonzept weißt im Zeitablauf Schwankungen auf, hat jedoch höhere Renditechancen als eine Sofortrente.

Die Vorteile liegen auf der Hand

„Ruheständler in spe erreichen mit der Etappenrente eine flexiblere Alterssicherung als mit einer Sofortrente“, bekräftigt Friess. Da das Geld transparent und gewinnbringend am Kapitalmarkt angelegt ist, seien zwischenzeitliche Entnahmen jederzeit möglich. Die Etappenrente eignet sich für Senioren, die noch nicht wissen, wie viel Geld sie im Alter schlussendlich benötigen. Das Gleiche gilt für Angehörige, die ihr Geld lieber an Angehörige und nicht an die Versicherung vererben möchten.

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