NATURDENKMAL Steinbruch Sängersberg: Frühere Fliehburg ist heute Fluchtpunkt für seltene Arten
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Montag, Feb. 9, 2026
Im Herbst 2017 wurden von der Universität Frankfurt vorbereitende Grabungen begonnen und im Frühjahr 2018 fortgeführt. Auf die Ergebnisse kann man gespannt sein, denn es gibt Reste eines sichtbaren Walles aus Buntsandsteinen und Basalt, die Spuren von Feuereinwirkung zeigen. Mit bis zu 450 m Durchmesser ist es eine beachtliche Anlage, was auf die Bedeutsamkeit der Solequellen im Lüdertal zurückzuführen ist. Schon der Fuldaer Archäologe Vonderau hatte sich mit dieser alten Besiedlung befasst.
Eines ist sicher, der Basalt war bis in die Neuzeit hinein ein wichtiger Rohstoff zum Bau von Häusern und Wegen. Dies zeigen gleich mehrere Steinbrüche auf diesem Höhenzug. Das vulkanische Basaltgestein kommt im Schlitzerland außerdem noch am Schmeerberg bei Hemmen, am Melmberg bei Nieder-Stoll und am Eisenberg vor. Vulkane im Schlitzerland, wer hätte das gedacht!
Die Gegend um den Sängersberg besteht aus dem viel älteren Sandstein, der aber als weicheres Sedimentgestein wesentlich schneller verwittert. Vulkanische Magmen drangen im Tertiär in diese Schichten ein und sind als Förderkanäle und Förderschlote erhalten geblieben. Aufgrund ihrer größeren Verwitterungsresistenz prägen diese Basaltkuppen heute die Landschaft.
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